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Stadt Wolfsburg Ärger mit Paketzustellung – Ist der Weg zu weit?
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Ärger mit Paketzustellung – Ist der Weg zu weit?
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00:17 29.08.2018
Keine Zufahrt: Bringdienste müssen vor dem Privatgelände der Wohnanlage „Neue Burg“ parken und zu Fuß weiter. Quelle: Boris Baschin
Detmerode

Sauer auf einen Hermes-Boten ist Markus Schwerin aus Detmerode: Mehrfach habe dieser ein Paket nicht zur Wohnung in der Neuen Burg der Neuland gebracht. Erst habe er angegeben, er habe die Wohnung nicht gefunden und dann dreimal, dass niemand zu Haus gewesen sei. „Das stimmt aber einfach nicht“, sagt Schwerin. Statt dessen sei dem Boten der Weg von der John-F-Kennedy-Allee über den beschrankten Mieterparkplatz zum Wohnblock einfach nur zu weit.

Bringdienst untersucht den Vorwurf

Laut Schwerin hatte der Mann genau das gesagt, als ihn die Familie schließlich persönlich abpasste. Ob es sich lediglich um eine freche Antwort oder aber um einen Hinweis auf zu knappe Lieferzeiten handelte, ist nicht ganz klar. Die Hermes-Pressestelle versicherte auf Nachfrage der WAZ, man werde dem Fall in Zusammenarbeit mit dem Servicepartner vor Ort nachgehen, der die Mitarbeiter beschäftigt.

Zugang zur Schranke gewünscht

„Eine unzumutbare Grenze für Fußwege gibt es offiziell nicht, wenngleich hier natürlich immer geschaut werden muss, was für einen Boten realistisch per pedes machbar ist“, so ein Sprecher. „Ein Parkplatz beispielsweise, von dem aus eine Zustelladresse zahlreiche Gehminuten entfernt ist, ist weder in unserem Sinne, noch immer machbar für den Boten. Auch deshalb wäre es wichtig, insbesondere in Innenstadtlagen aber auch in Vororten mehr Ladezonen zur Verfügung zu haben.“ Man werde sich darum bemühen, einen Zugang zur Schranke zu bekommen.

Keine öffentliche Straße

Das allerdings dürfte schwieriger sein als gedacht. Die Schranke hat die Neuland nämlich gerade wegen des Verhaltens verschiedener Boten von Paket- und anderen Bringdiensten angebracht. Diese seien in der Vergangenheit durch die Anlage gebrettert, hätten Flächen und Wege beschädigt und wild geparkt. „Um die Anwohner und auch unser Grundstück zu schützen, haben wir Schranken eingesetzt. Es handelt sich nämlich nicht um eine öffentliche Straße“, sagt Neuland-Sprecherin Janina Thom.

Mit anderen Bringdiensten keine Probleme

Unzumutbar ist der Fußweg offenbar nicht, denn, so Schwerin, mit anderen Paket- und Bringdiensten habe es trotzdem keine Probleme gegeben. Vielleicht haben ja Hermes-Boten weniger Zeit? Der Sprecher sagt, fürs Personalmanagement seien zwar die Partner vor Ort zu ständig – bei denen achte die Zentrale allerdings darauf, dass zum Beispiel Mindestlohn- und Arbeitszeitengesetze oder auch Vorgaben zu Lenk- und Ruhezeiten eingehalten würden.

Von Andrea Müller-Kudelka

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