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Stadt Wolfsburg Ärger in „Birkenheide“: Bauherr darf nicht bauen
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Ärger in „Birkenheide“: Bauherr darf nicht bauen
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23:25 09.03.2016
Kein Baurecht für Bernd Rummel? Statt eines Hauses darf er nur eine Gartenlaube bauen. Auf anderen Grundstücken stehen sehr wohl größere Gebäude. Quelle: Photowerk (bs)

Begründung: Dort sei nur ein Gartenhäuschen mit maximal 24 Quadratmetern Fläche erlaubt. Dabei stehen dort überall deutlich größere Häuser.

Laut Stadt Wolfsburg handelt es sich bei der Fläche nördlich des Hundeplatzes um „Kleingärten“, genaue Bezeichnung: „Birkenheide“. Dass es eine 24-Quadratmeter-Begrenzung gibt, wusste Rummel nicht: „Dort stehen Häuser, die deutlich größer zu sein scheinen.“

Dasselbe Problem gibt es auf der anderen Straßenseite: In der dortigen „Heidkämpe Süd“, so die Stadt, seien lediglich „Kleingarten oder kleingartenähnliche Nutzungen“ zulässig. „Die maximale Gartenhausgröße ist mit 60 Quadratmetern festgesetzt“, sagt Ralf Schmidt, Sprecher der Stadt. Die Größe sei jedoch abhängig von der Grundstücksgröße, maximal sieben Prozent dürften überbaut werden.

Für beide Bereiche gibt es gültige Bebauungspläne, der für die „Birkenheide“ datiert von 1984.

Viele Gartenbesitzer scheinen sich an die Vorgaben nicht gehalten zu haben, manches Haus erscheint deutlich größer. „Hinzu kommt, dass irgendwann Wasser-, Abwasser-, Strom- und Telefonleitungen verlegt worden sind“, sagt Bernd Rummel. Auch Post und Müllabfuhr kämen regelmäßig. Für ihn gleicht das Gebiet eher einer Wohnsiedlung als Kleingärten. „Die Stadt sucht Platz für Wohngebiete“, so Rummel. „Warum macht sie aus Birkenheide und Heidkämpe nicht offiziell Wohngebiete?“

Für Vorsfeldes Ortsbürgermeister Günter Lach ist diese Problematik nicht neu: „Sie war mehrfach Thema im Ortsrat.“ Deshalb will er sich jetzt gemeinsam mit Vertretern der Stadt das Gebiet ansehen. Eigentlich sollten dort Kleingartenparzellen und Grabeland vorherrschen, doch offenbar entstünden dort „immer größere Lauben...“ Deshalb, so Ralf Schmidt, müsse das Baurecht „für eine mögliche Entwicklung“ angepasst werden.

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