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Stadt Wolfsburg Ärger: Wohnungen sollen auf Sportplatz entstehen
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Ärger: Wohnungen sollen auf Sportplatz entstehen
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09:00 16.09.2016
Wirbel in Detmerode: Ein Bagger rollte auf dem Sportplatz an, Wohnungen sollen dort entstehen. Quelle: Sebastian Bisch
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Was ihn besonders ärgert: „Die Stadt hat die Politik wieder einmal ignoriert und nicht über ihre Pläne informiert. Das ist eine Unverschämtheit.“ Das sei nicht das erste Mal, bereits bei der Lückenbebauung in der Theodor-Heuss-Straße sei der Ortsrat vor vollendete Tatsachen gestellt worden. Und: „Die Stadt zieht ein Bauprojekt durch, das weder Bürger noch Politik haben will“, so Mühlisch.

Nun sei es wieder so. Den Sportplatz für neuen Wohnraum zu nutzen, ist nicht ganz neu. Aber die Pläne verschwanden wieder in der Schublade - bis jetzt. Auch das frisch gewählte Ortsratsmitglied Bastian Michel von der Familien-Partei sprachen Bürger darauf an. Auch der ist empört. Er fragte bei der Schule nach, doch die habe nicht weiterhelfen können. Nur so viel: Kommende Woche soll es ein Treffen zwischen Schule, Eltern und Stadt geben. Michel versteht diese Vorgehensweise nicht und will, dass der Sportplatz weiter Sportplatz bleibt. „Es kann nicht sein, dass die Schüler immer auf den Bürgerplatz ausweichen müssen.“

Die Schüler haben schon deutlich gezeigt, was sie von den Bauplänen halten. Sie hatten mit Schildern, die die Aufschrift „Wir wollen das nicht“ trugen dagegen protestiert. Bauarbeiter hätten sie damit fotografiert - die Eltern erreichten, dass die Fotos gelöscht wurden. Wenn der Sportplatz unbedingt bebaut werden müsse, hat Mühlisch einen anderen Vorschlag: Ein Mehrgenerationenhaus sei sinnvoll. Die Stadt will sich heute gegenüber der WAZ zu den Bauplänen äußern.

von Sylvia Telge

Wendhausen. Nach dem Fund der Babyleiche in einem Altkleidercontainer in Wendhausen gehen bei der Polizei erste Hinweise ein. Die Polizei hat ihren Fahndungsaufruf mittlerweile auch über soziale Netzwerke verbreitet - jetzt sollen sich auch Bürger melden, die in den Tagen zuvor ganz normal ihre Altkleider in den Container geworfen hatten.

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