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Adventsgespräch: VW und Stadt halten zusammen

Wolfsburg Adventsgespräch: VW und Stadt halten zusammen

Das Adventsgespräch mit 200 Vertretern von Stadt, Volkswagen und VW-Betriebsrat hat schon Tradition. Zum 21. Mal fand es gestern Abend im Schloss statt. Diesmal gab es besonders großen Gesprächsbedarf - wegen des Abgas-Skandals bei VW und die dadurch möglicherweise geringeren Gewerbesteuereinnahmen für die Stadt.

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Austausch: Vertreter von Stadt, Volkswagen und VW-Betriebsrat trafen sich zum Adventsgespräch im Schloss.

Quelle: Gero Gerewitz

Alle waren sich einig: Zusammen schaffen wir das. „Die aktuelle Entwicklung ist nicht die erste Talfahrt, die Stadt und VW gemeinsam meistern - mit einem Unterschied: Die Stadt hat aus früheren Krisen gelernt, wir wissen, wie wir auch schwierige Zeiten überwinden“, erklärte Oberbürgermeister Klaus Mohrs. VW-Chef Matthias Müller machte klar, dass der Konzern sich angesichts des Wettbewerbs neu ausrichten müsse, um „auch übermorgen noch relevant zu sein“ - unabhängig vom Abgas-Skandal. „Für Volkswagen, aber auch für Wolfsburg bin ich zuversichtlich, dass dies gelingen kann und gelingen wird“, so der VW-Chef.

Das Verhältnis zwischen Mohrs und Müller schien gestern Abend ungetrübt, die Begrüßung war sehr herzlich. Überhaupt war die Stimmung locker. VW-Markenchef Herbert Diess erschien wegen Verkehr und Parkplatznot am Schloss zu spät zum Gruppenfoto-Termin. Kein Problem, alle stellten sich noch einmal auf.

Betriebsratschef Bernd Osterloh ist überzeugt, dass VW und Stadt die Krise meistern, „auch wenn das sicherlich der tiefste Einschnitt in der Unternehmensgeschichte ist“. Dr. Wolfgang Porsche will bei der Bewältigung als Aufsichtsratsmitglied und Vorsitzender des Sonderausschusses Diesel aktiv mithelfen, versprach er: „Ich setze felsenfest darauf, dass die Stadt Wolfsburg gemeinsam mit Volkswagen die Lage meistert und noch an Stärke gewinnt.“ Und: Die Familien Porsche und Piëch stehen zu VW und Wolfsburg als Konzernsitz.

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Wolfsburg. Das Adventsgespräch zwischen VW-Spitze und der Stadt Wolfsburg ist Tradition. In diesem Jahr dürften die Stadtoberen eine Menge Fragen an Müller & Co haben. Sie fürchten um Steuern und Arbeitsplätze.

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