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Abzocke: Abmahnungen wegen Porno-Streams

Wolfsburg Abzocke: Abmahnungen wegen Porno-Streams

Neue Abzock-Welle: Auch in Wolfsburg sehen sich massenhaft Nutzer eines Internet-Pornoportals mit Abmahnungen konfrontiert. Bitter: Zwar gilt die Forderung über 250 Euro als überaus umstritten. Die postalischen Schreiben jedoch seien juristisch echt und sollten ernst genommen werden, rät die Verbraucherzentrale.

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Miese Masche: Abmahnungen wegen Porno-Streams.

„Die Anfragen zu diesem Thema häufen sich“, weiß Ingeborg Fischer-Münkel von der Verbraucherberatung. Und leider seien die Schreiben der Anwaltskanzlei Urmann und Collegen aus Regensburg kein Fall für den Papierkorb: „Betroffene müssen sich darum kümmern und zur Wehr setzen.“

Betroffen sind bereits zehntausende Internet-Nutzer, die auf der Website redtube.com Sexclips oder Hardcore-Pornos angeschaut haben. Vorgeworfen wird ihnen eine Urheberrechts-Verletzung, weil die Streams zur Verarbeitung kurz auf dem PC gespeichert und damit „vervielfältigt“ würden.

„Das ist mehr als umstritten, die vorherrschende Meinung lautet: keine Urheberrechtsverletzung“, sagt zwar Rechtsanwalt Dominik Ossada, der auch an der Ostfalia lehrt. Dennoch auch sein Rat: „Betroffene sollten die Forderung mit Hilfe von Anwälten zurückweisen“ - sonst drohe eine einstweilige Verfügung mit noch höheren Kosten. Ossada vertritt bereits 50 Fälle von Mahnschreiben in Wolfsburg und Braunschweig.

Und: Mittlerweile verschicken Trittbrettfahrer per E-Mail ähnliche „Abmahnungen“ mit einer Zip-Datei. Hilfe gibt es auf der Hotline der Verbraucherzentrale, die auch Honoraranwälte vermittelt: Telefon 0511/911960.

fra

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