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Stadt Wolfsburg Abriss des Stufenhochhauses beginnt
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Abriss des Stufenhochhauses beginnt
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11:01 02.06.2018
Die ersten Bagger sind schon da: Das Stufenhochhaus im Kurt-Schumacher-Ring wird bald abgerissen. Quelle: Britta Schulze
Detmerode

Derzeit werden Fenster und Türen ausgebaut, um das Gebäude zu entkernen. „Der Abriss soll zeitnah beginnen“, so Neuland-Geschäftsführer Hans-Dieter Brand. Ein spezieller Bagger mit besonders langem Arm wird das Haus dem Erdboden gleichmachen – anfangen wird er am niedrigsten Teil des Gebäudes. „Ob der gesamte Schutt bis zum Jahresende abtransportiert sein wird, steht noch nicht fest“, sagt Alexander Faul, Abteilungsleiter Technik bei der Neuland.

Cluster-Wohnungen: WGs für Erwachsene

Ab 2019 sollen auf dem Grundstück drei Hochhäuser mit acht, zwölf und 14 Stockwerken entstehen. Einige der 218 neuen Wohnungen werden Cluster-Wohnungen sein, eine Art Wohngemeinschaften für Erwachsene. Neben kleinen eigenen Wohnräumen gibt es dort auch größere Gemeinschaftsbereiche. So komme ein Bewohner mit gut 40 Quadratmetern Wohnfläche aus, heißt es von der Neuland. Sieben Euro pro Quadratmeter wird die Miete in den Wohnungen betragen, deren Bau staatlich gefördert wird (30 Prozent), zehn Euro pro Quadratmeter im Rest.

172 Wohnungen hat das Stufenhochhaus umfasst – leicht kann man sich vorstellen, wie viele Menschen im Laufe von über fünf Jahrzehnten hier gewohnt haben. Der Abriss war zuletzt jedoch unumgänglich: Großflächig hatte der Putz sich von den Wänden gelöst und die verstärkenden Eisenkonstruktionen freigelegt. Gerade die markanten Balkone wurden zum Problem. Ihre Verankerungen gehörten zu den tragenden Säulen des Baus und konnten schon deshalb nicht ausgebessert werden. Diagnose: irreparabel.

Viele Ex-Bewohner blieben bei der Neuland

Die letzten Mieter sind längst raus, 143 von 170 sind ihrer Wohnungsgesellschaft treu geblieben und in andere Gebäude der Neuland gezogen. Extra dafür hatte der Wohnungsanbieter schon im Vorfeld einen „strategischen Leerstand“ in ihrem Wohnungsbestand erzeugt – 143 Mieter wollen auf dem heutigen Wohnungsmarkt ja erst einmal untergebracht sein.

Von Frederike Müller

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