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Stadt Wolfsburg Abriss am Elsterweg erst nach dem Neubau
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Abriss am Elsterweg erst nach dem Neubau
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00:14 19.04.2018
Der VfL Wolfsburg e.V. am Elsterweg: Wenn das Stadion überbaut wurde, soll das Leistungszentrum (oben) verschwinden. Quelle: Matthias Leitzke
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Hellwinkel

Wenn es nach der Planung des VfL Wolfsburg e.V. geht, wird es das alte VfL-Stadion am Elsterweg in der Form, wie es die meisten Wolfsburger kennen, bald nicht mehr geben. Stattdessen soll ein modernes Sport- und Gesundheitszentrum entstehen. Im Gespräch mit der WAZ machte VfL-Präsident Dr. Peter Haase am Mittwoch deutlich: „Erst wenn der Neubau steht, werden die alten Gebäude abgerissen.“

Das Leistungszentrum ist Trainingsstätte für etliche Sportler des 4500 Mitglieder zählenden Gesamtvereins. Kampfsportler und Gewichtheber sind dort untergebracht. Dies soll so bleiben, bis der Neubau in Form einer Art mächtigen Brücke über dem Stadion (siehe Grafik) fertiggestellt ist. An seinem höchsten Punkt soll der Komplex sechs Stockwerke haben.

Millionenschweres Projekt: So das moderne Sport- und Gesundheitszentrum des VfL Wolfsburg aussehen. Quelle: VfL Wolfsburg e.V.

„Die Pläne haben wir in einem integrativen Prozess mit unseren 28 Abteilungen entwickelt“, erzählt Präsident Haase. Leichtathleten, Judoka, Gymnastikgruppen und auch alle anderen Sportler des Vereins, zu dem nicht die VfL-Fußball-GmbH zählt, sollen in den Komplex ziehen. Auch ein Schwimmbecken ist geplant.

So werden mehrere Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Da sind die alten Gebäude, die den Charme vergangener Jahrzehnte versprühen und „unglaublich viel Geld in der Instandsetzung“ kosten, so Haase. Sie kommen weg. Das Stadion selbst ist eh tote Fläche. Mit Kindersportschule, Apotheke und weiteren Interessenten nutzt der VfL zudem die Chance auf ganz neue Angebote.

So sieht der Zeitplan aus: Der VfL hofft auf alle Genehmigungen bis Herbst 2018. Da ein Investor bereits Gewehr bei Fuß stehe, könnten die Arbeiten 2019 starten. Erst nach Abschluss soll das Leistungszentrum abgerissen werden. Finale Gespräche zur Finanzierung sollen im Mai erfolgen. Zunächst unangetastet bleiben die Trainingsplätze der Fußballer. Ihnen soll es erst an den Kragen gehen, wenn die Fußball-GmbH eines Tages ihr ebenfalls geplantes Internat bei Reislingen umsetzt. Teile der jetzigen Plätze und der Fläche des Leistungszentrums könnte die Stadt Wolfsburg dann für Wohnbebauung nutzen.

WMG-Geschäftsführer Jens Hofschröer weiß zwar um die „zu beachtenden baulichen Herausforderungen“, sieht aber „sowohl städtebauliche als auch Flächenentwicklungspotenziale für verschiedene Nutzungen“. Daher begrüße die WMG die geplante Aufwertung des Areals zwischen Elsterweg, Dieselstraße und Berliner Ring.

Von Kevin Nobs

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