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Stadt Wolfsburg Ab morgen: Dauerstreik an vier Kitas
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Ab morgen: Dauerstreik an vier Kitas
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23:55 06.05.2015
Massive Einschränkungen: An den vier städtischen Kitas gibt es ab morgen Streiks. Notgruppen gibt es in Vorsfelde, Mörse und am Klinikum. Quelle: Archiv
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Im März und April hatte es Warnstreiks gegeben (WAZ berichtete). „Das hat die Verhandlungsführer der Kommunen offensichtlich nicht beeindruckt“, sagt Jürgen Praast, Verdi-Sprecher in Wolfsburg. Bei einer Urabstimmung sprachen sich jetzt 93,44 Prozent der Gewerkschaftsmitglieder in Niedersachsen und Bremen für einen unbefristeten Streik aus. Verdi fordert eine bessere Gehaltsgruppe für Sozialarbeiter und Pädagogen im öffentlichen Dienst, im Schnitt würde das zehn Prozent mehr Geld bedeuten.

Für viele Eltern in Wolfsburg bedeutet es erst einmal neun Werktage ohne Betreuung - und falls die Tarifverhandlungen weiter schlecht laufen, ist eine Ausweitung nicht ausgeschlossen. „Für Alleinerziehende und Eltern mit mehreren Kindern ist es ein besonders großes Problem“, sagt Christina Ihlenburg, Elternvertreterin der Kita am Schlosspark in Fallersleben, wo es keine Notgruppe geben wird. „Bisher war das Verständnis der Eltern sehr groß. Es bleibt abzuwarten, wie sich das weiter entwickelt“, meint Katrin Marburger (Kita Mörse). Hier sind 25 Kleinkinder der zwei Krippengruppen betroffen. In Vorsfelde und in Fallersleben haben Eltern eine Betreuungsbörse eröffnet: Wer andere Kinder aufnehmen kann, meldet sich.

Parallel plant die Stadt Notdienste in den Kitas Vorsfelde, Mörse und Klinikum, bei der Ganztagsbetreuung an den Grundschulen Fallersleben, Laagberg und Regenbogen sowie in den Jugendwerkstätten.

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