Volltextsuche über das Angebot:

8 ° / 3 ° Regenschauer

Navigation:
AWO startet Projekt an Schulen

Damit Schulden keine Chance haben AWO startet Projekt an Schulen

Beim bargeldlosen Bezahlen mit der EC-Karte oder dem Kaufen auf Pump über das Internet kann schon einmal der Überblick über die tatsächlichen Kosten verloren gehen.

Voriger Artikel
Schwarzer Audi A3 gestohlen
Nächster Artikel
„Väterchen Frost“ verteilt Geschenke

Vereint gegen Schulden: Der AWO-Kreisverband Wolfsburg mit Kreisvorsitzender Elke Zitzke, Geschäftsführer Marcus Musiol und Schuldnerberaterin Sabine Behrens (v. l.) möchte Jugendliche an Wolfsburger Schulen vor der Schuldenfalle bewahren.

Quelle: Jörn Graue

Wolfsburg. Um schon Jugendliche möglichst frühzeitig für die Gefahren von Verschuldung und für einen planvollen Umgang mit Geld zu sensibilisieren, startet der AWO-Kreisverband den Finanzführerschein an Wolfsburger Schulen.

AWO-Geschäftsführer Marcus Musiol und Schuldnerberaterin Sabine Behrens wissen, dass zum Beispiel mehrere Handyverträge oder die schnelle Gewährung von Darlehen in die Schuldenfalle führen können. „Die Erfahrungen aus der Beratung möchte ich an die Schüler weitergeben“, so Behrens. Beide kennen Fälle, in denen ein 18-Jähriger für einen ein Jahr jüngeren Freund als Bürge aufgetreten ist. Anfangs würden gerade jüngere Menschen das Thema eigene Schulden mit einer gewissen Lockerheit angehen, berichtet Behrens. „Aber der Druck von Inkassounternehmen ist immens.“

Damit es erst gar nicht so weit kommt, sollen Schüler in den Altersgruppen 13 bis 16 und 16 bis 19 gezielt erfahren, wie sich Schulden vermeiden lassen. Anhand eines Fragebogens befassen sich die Heranwachsenden gezielt mit Rechten und Pflichten im Geschäftsverkehr. Dazu zählen der Abschluss von Verträgen oder der Umgang mit dem eigenen Konto. Gefragt sind auch lebensnahe Einschätzungen der Schüler: So lautet eine Frage, wie teurer der Autoführerschein alles in allem ist. Am Ende gibt es für die Teenager dann symbolisch schon einmal den Finanzführerschein.

„Das Projekt ist sehr praxisorientiert“, sagt die AWO-Kreisvorsitzende Elke Zitzke. Marcus Musiol hofft, dass die durch die Glücksspirale von Lotto geförderten Einheiten zur festen Einrichtung werden.

von Jörn Graue

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Stadt Wolfsburg

Themenwoche "Sicherheit": Auf dieser Seite haben wir alle relevanten Artikel mit dem Schwerpunkt Wolfsburg für Sie zusammengefasst. mehr