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AWO: Warnung vor Betrügern

Wolfsburg AWO: Warnung vor Betrügern

Miese Masche an der Haustür: Ein Unbekannter läuft durch Wolfsburg und sammelt Spenden an der Haustür - angeblich für die AWO. Doch das sei erstunken und erlogen, sagt Vorsitzender Klaus Heyer: „Wir führen gar keine Spendensammlungen durch.“

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Spendensammlung an der Haustür: Ein falscher AWO-Mitarbeiter treibt aktuell sein Unwesen in Wolfsburg.

Quelle: Foto: Archiv

Detmerode, Westhagen, Sülfeld, Fallersleben - aus immer mehr Stadtteilen fragen Bürger telefonisch wegen des dubiosen Spendensammlers nach, der vorgeblich Geld für den Bau einer Senioren-Begegnungsstätte durch die AWO sammelt. „Es ist gut und richtig, dass die Leute skeptisch sind“, sagt Heyer. Allerdings ärgert es ihn gewaltig, dass „hier unser guter Name missbraucht wird“. Und: „Wir sammeln keine Haustürspenden und wir bauen keine Begegnungsstätten.“

Weitere Gefahr: Womöglich hat es der Gauner nicht nur auf kleine Geldbeträge abgesehen. „Mich rief eine Frau an, bei der der Täter sich in die Wohnung drängeln wollte. Einen Fuß hatte er schon in der Tür.“

Der AWO-Kreisverband ruft nun alle Wolfsburger zur Vorsicht auf. Der Mann ist laut Zeugenbeschreibungen auf jeden Fall über 50 Jahre alt und trägt eine Jacke mit der Beschriftung „Arbeiterwohlfahrt“ - auch solche führt die Vereinigung gar nicht. „Wenn der Mann an der Haustür auftaucht, am besten den Notruf 110 wählen“, rät Polizeisprecher Sven-Marco Claus.

fra

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