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Stadt Wolfsburg A 39: Brücken-Zubringer soll abgerissen werden
Wolfsburg Stadt Wolfsburg A 39: Brücken-Zubringer soll abgerissen werden
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19:30 02.11.2018
Zubringer auf die A 39: Die Brücke ist in die Jahre gekommen und muss in Sachen Schwerlastverkehr entlastet werden. Quelle: Boris Baschin
Wolfsburg

Die Brücke in der Überleitung von der Braunschweiger Straße auf die A 39 hält den hohen Belastungen durch den Verkehr nicht mehr stand. Experten haben jetzt eine verminderte Tragfähigkeit bei dem so genannten „Überflieger“ festgestellt. Die zuständige Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr richtet sich auf einen Abriss und Neubau des Bauwerks ein – beides allerdings erst in etwa zehn bis fünfzehn Jahren. Ab sofort dürfen Lastwagen das Bauwerk nicht mehr gleichzeitig nebeneinander, sondern nur noch hintereinander mit einem Abstand von 50 Metern befahren.

Behörde: „Die Brücke ist nicht zukunftsfähig“

„Die Brücke von 1971 ist nicht zukunftsfähig, weist allerdings derzeit keine erkennbaren Schäden auf“, sagt Michael Peuke, stellvertretender Leiter der zuständigen Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Wolfenbüttel. Im Zuge von routinemäßigen Nachberechnungen haben Experten herausgefunden, dass Kräfte heute anders auf die Brücke einwirken als in früheren Jahren. Die Brücke müsste nun entlastet und Kräfte umverteilt werden, sagt Peuke.

Eindeutige Beschilderung: Der Brücken-Zubringer von der Braunschweiger Straße auf die A 39 hält den hohen Belastungen nicht mehr in vollem Umfang stand. Quelle: Boris Baschin

Als Konsequenz müssen Lastwagen ab einem Gewicht von 3,5 Tonnen ab sofort mit einem Mindestabstand von 50 Metern nacheinander über die Brücke fahren. Für die Brummis ist es nicht mehr erlaubt, das Bauwerk auf den beiden Fahrspuren nebeneinander zu überqueren. Die Behörde wird den Zustand des Bauwerkes durch jährliche Sonderprüfungen im Auge behalten. „Bei uns brennt jetzt die gelbe Warnlampe“, so der stellvertretende Behördenleiter. Gefahren durch einen plötzlichen Einsturz sieht er allerdings nicht.

Gesamtkonzept für den Mörser Knoten entwickeln

Es ist vorgesehen, die Brücke abzureißen und eine neue zu bauen. Mit einem Beginn der Arbeiten rechnet Michael Peuke erst in den kommenden zehn bis fünfzehn Jahren. Für den Mörser Knoten gelte es, ein Gesamtkonzept zu entwickeln. So ist noch nicht ausgemacht, dass eine neue Brücke an identischer Stelle errichtet wird.

Wichtige Hinweise für Brummi-Fahrer: Ab sofort dürfen Lastwagen ab 3,5 Tonnen die Brücke nur noch in einem Mindestabstand von 50 Metern befahren. Quelle: Boris Baschin

Eine zentrale Frage für die Planungen ist die Verkehrsführung. Denkbar ist laut Peuke die Einrichtung einer Behelfsbrücke ebenso wie ein Neubau neben der bestehenden Brücke. 2019 stehen der Abriss und Neubau der Autobahnbrücke über die Heinrich-Nordhoff-Straße sowie die Sanierung der A-39-Brücke über den Mittellandkanal an.

Von Jörn Graue

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