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Stadt Wolfsburg 96 kommt: Bundespolizei verhängt Alkoholverbot
Wolfsburg Stadt Wolfsburg 96 kommt: Bundespolizei verhängt Alkoholverbot
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00:05 07.09.2017
Fans von Hannover 96: Risikospiel am Samstag. Quelle: Roland Hermstein
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Wolfsburg

Brisantes Bundesliga-Duell in der VW-Arena: der VfL erwartet am Samstag um 15.30 Uhr Hannover 96. Nachdem es im Sommer im englischen Burnley zu schweren Ausschreitungen durch 96-Fans gekommen war, wird die Polizei beim Niedersachsenderby „genau hinschauen“, sagt Sprecher Thomas Figge. Die Bundespolizei hat sogar ein Alkoholverbot in den Zügen verfügt.

Bei Verstößen drohen bis zu 250 Euro Zwangsgeld

Kein Alkohol, keine Flaschen, keine Getränkedosen auf den umliegenden Bahnstrecken und Bahnhöfen – die Bundespolizei trofft eine Vielzahl von Vorkehrungen. „Gerade solche Behältnisse, das zeigt die Erfahrung, werden immer wieder als Wurfgeschosse gegen friedliche Reisende oder Polizeibeamte eingesetzt“, sagt Bundespolizeisprecher Uwe Bonig. Auch Pyrotechnik, Schutzbewaffnung oder Vermummung sei auf den Strecken streng untersagt – bei Verstößen drohen bis zu 250 Euro Zwangsgeld. Zur An- und Abreise rät die Bundespolizei auch, „Alternativen“ zur Zugfahrt zu prüfen.

Mehr als 3000 Fans aus Hannover erwartet

Die Wolfsburger Polizei rechnet bei ansatzweise ausverkauftem Haus mit weit über 3000 Fans aus Hannover, die nicht nur im Gästeblock, sondern auch in neutralen Bereichen das Spiel verfolgen werden. Man werde die Reise, ob per Bahn, Bus oder Pkw, im Auge behalten, sagt Polizeisprecher Thomas Figge – und die Fans der „Roten“ natürlich erst recht. Chaoten aus Hannover hatten Anfang August in Burnley einen Abbruch des Testspiels provoziert, nachdem sie Heimfans auch mit Sitzschalen angriffen. „Wir werden reichlich Beamten rund ums Stadion haben, auch die Reiterstaffel kommt zum Einsatz“, sagt Figge. Trotz aller Brisanz im Niedersachsen-Duell: „Wir hoffen natürlich, dass alles friedlich bleibt und der Fußball im Mittelpunkt steht.“ Falls doch nicht: Die Polizei ist offenbar gerüstet für den Fall der Fälle.

Von Ulrich Franke

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