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783.000 Besucher im Badeland

Wolfsburg 783.000 Besucher im Badeland

Trotz Rutschen-Sanierung und Konkurrenz aus Braunschweig: Das Badeland konnte im vergangenen Jahr 783.194 Gäste begrüßen. Das ist das drittbeste Ergebnis der vergangenen zwölf Jahre. Und: Im nächsten Jahr erwartet die Stadt den zehnmillionsten Besucher seit Eröffnung des Bades in 2002.

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Erfolgreiches Jahr: Das Badeland begrüßte über 783.000 Besucher.

Quelle: Archiv

Mit mehr als 780.000 Besuchern blieb die Gästezahl auch in 2014 konstant sehr hoch. Zum Vergleich: 2013 kamen 789.568 Besucher, 2012 waren es 785.434 Gäste. Zählt man die Besucher aus dem Fitness-Studio hinzu (2014: 65.381), gab es in 2014 sogar 848.575 Besucher. „Das ist ein erfreuliches Ergebnis“, sagt Timo Kaupert, Leiter des Geschäftsbereichs Sport. „Ganz besonders im Hinblick auf die mehrwöchige Rutschensanierung im Spätsommer und die Sperrung der Trichterrutsche seit Ende des Jahres.“ Zudem eröffnete im Sommer das Erlebnis-Bad „Wasserwelten“ in Braunschweig - ein direkter Konkurrent.

Die Zahl der Badegäste im Badeland steigt jedoch kontinuierlich an und erreichte mit 508.572 Schwimmern einen Spitzenwert. Die Zahl der Saunagäste (106.074 in 2014 und 110.226 in 2013) sowie die Zahl der Gäste aus Schulen und Vereinen (134.975 in 2014 und 139.465 in 2013) ging hingegen leicht zurück.

Seit Eröffnung des Badelandes 2002 zählt die Wolfsburger Einrichtung schon fast 9,4 Millionen Besucher, inklusive Fitness-Studio-Nutzern sind es schon 9,7 Millionen. Kaupert hofft daher, im nächsten Jahr den zehnmillionsten Besucher begrüßen zu dürfen.

Aber die Rutsche bleibt weiter gesperrt

Die Trichterrutsche im Badeland bleibt weiter gesperrt. Die Stadt prüft nach den Unfällen der vergangenen Wochen, wie man die Verletzungsgefahr mindern kann. Außerdem wird die Rutsche noch technisch überprüft.

Hintergrund: Nach der Rutschen-Sanierung sind die neuen Rutschen deutlich schneller als die vorherigen Modelle. Das führte insbesondere im Dezember zu einem folgenschweren Unfall: Ein Mann verlor bei einem Unfall in der Rutsche einen Schneidezahn, auch weitere Badegäste meldeten Verletzungen (WAZ berichtete). Daraufhin sperrte die Stadt beide Rutschen.

Die Black-Hole-Rutsche wurde vor Weihnachten wieder freigegeben, aber „so lange die Untersuchungen andauern, bleibt die Trichterrutsche noch gesperrt“, so Stadtsprecherin Elke Wichmann.

Ursprünglich war für heute die offizielle Rutschen-Eröffnung mit Oberbürgermeister Klaus Mohrs geplant, doch die wurde auf unbestimmte Zeit verschoben.

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