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70 Jahre Volkshochschule Wolfsburg

Festakt im Schloss mit niedersächsischer Kulturminsterin 70 Jahre Volkshochschule Wolfsburg

Seit 70 Jahren gibt es in Wolfsburg eine Volkshochschule. Der runde Geburtstag wurde am Freitagabend im Gartensaal des Schlosses gefeiert. Eine zentrale Botschaft der Festvorträge: Die Einrichtung ist von herausragender Bedeutung für die städtische Bildungslandschaft.

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Viele Lernangebote: Dr. Birgit Rabofski, bis vor kurzem VHS-Leiterin, skizzierte die Arbeit der Einrichtung.

Quelle: Roland Hermstein

Wolfsburg. Die niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Dr. Gabriele Heinen-Kljajic, betonte, dass lebenslanges Lernen in der aktuellen Wissens- und Informationsgesellschaft ohne Volkshochschulen nicht realisierbar sei. Wohl kaum eine andere Stadt könne wie Wolfsburg von sich behaupten, seit ihrer Gründung eine VHS zu haben. Die Hauptaufgabe der am 15. Mai 1946 gegründeten Einrichtung, Demokratie zu schulen, sei im Hinblick auf antieuropäische Parolen und Brexit heute hochaktuell.

„18.000 Teilnehmer besuchen an der Wolfsburger VHS 1400 Kurse pro Jahr“, sagte Dr. Birgit Rabofski, die die Leitung der VHS erst vor wenigen Wochen an Ulrike Steven abgegeben hat und jetzt für das Bildungshaus zuständig ist. In enger Zusammenarbeit mit vielen städtischen Institutionen gebe es ein breitgefächertes, bedarfsgerechtes Programm mit dem Ziel, Bildung für alle zu ermöglichen.

Oberbürgermeister Klaus Mohrs skizzierte die „wechselvolle Geschichte“ der VHS in Wolfsburg. Der erste Unterricht habe 1946 in Baracken stattgefunden und sei auf großen Zuspruch gestoßen. „Heute ist die VHS ein herausragendes Netzwerk in der Wolfsburger Bildungslandschaft“, so Mohrs. Bildung als „wichtigster Rohstoff“ dürfe nicht vergeudet werden.

In einem Vortrag befasste sich Neurowissenschaftler Prof. Dr. Marin Korte von der TU Braunschweig mit der Entwicklung und Leistungsfähigkeit des menschlichen Gehirns. Der Spielmannszug Hattorf sorgte für Musik.

joe

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