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690 Menschen mussten Wohnungen verlassen

Wolfsburg-Sandkamp 690 Menschen mussten Wohnungen verlassen

Sandkamp. 690 Bewohner aus Sandkamp mussten Sonntagmorgen ihre Häuser und Wohnungen verlassen. Der Grund: Auf dem VW-Werksgelände war eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden, die gestern entschärft wurde.

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Sicherheit geht vor: An jedem Haus wurde geklingelt.

Quelle: Sebastian Bisch

Ab 10 Uhr liefen Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei durch die Straßen. Sie klingelten an jedem Haus und forderten die Bewohner auf, Sandkamp zügig zu verlassen. Die meisten Türen blieben verschlossen - sicheres Anzeichen dafür, dass sich viele Menschen auf die Evakuierung eingestellt hatten und den gestrigen Sonntag woanders verbrachten.

„Wir haben Sandkamp in fünf Zonen eingeteilt, die wir systematisch absuchen“, sagte Stadtbrandmeister Helmut von Hausen. „Die Bürger waren bereits am Freitag sehr aufgeschlossen, als wir per Lautsprecher über die Evakuierung informiert haben.“ Mehrere Menschen, die ihre Wohnung krankheitsbedingt nicht selbst verlassen konnten, wurden vom Malteser Hilfsdienst abgeholt. Als Sammelpunkt stand für die Sandkämper das Forum Autovision bereit (siehe Text unten). Heinz Schmidt nutzte sie nicht: „Ich fahre mit dem Fahrrad nach Grafhorst und besuche Freunde. Wir wussten ja früh genug von der Bombe.“joe

Um 10.55 Uhr war Sandkamp dann komplett geräumt. Auch alle Zufahrtsstraßen waren dicht. Die Feuerwehren aus Mörse, Sülfeld und Warmenau waren mit 41 Kräften vor Ort. Unterstützung gab es von der Braunschweiger Bereitschaftspolizei und dem Städtischen Ordnungsdienst.

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