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65-Jähriger wegen Vergewaltigung und brutalen Mordes vor Gericht

Wolfsburg/Braunschweig 65-Jähriger wegen Vergewaltigung und brutalen Mordes vor Gericht

Wegen Mordes an seiner 64-jährigen Ex-Freundin in Mörse muss sich ein Braunschweiger (65) seit gestern vor dem Landgericht verantworten. Der erste Prozesstag brachte grausige Details des Verbrechens zu Tage – dem Opfer wurden mit einem Messer die Augen und weite Teile des Gesichts durchstochen.

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Tatort: Vor ihrem Haus in Mörse lauerte der 65-Jährige im März seiner Ex-Freundin auf.

Quelle: Archiv

Einem Polizeioberkommissar, der nach der Bluttat am 6. März als einer der Ersten am Tatort war und dem Opfer Erste Hilfe leistete, war noch im Zeugenstand anzusehen, wie sehr ihn das Geschehen mitgenommen hatte. „Ich bin seit 1978 bei der Polizei. Das gehört zu den grausamsten Dingen, die ich je erlebt habe“, sagte der 53-Jährige. Dem Opfer seien offenbar „mit brachialer Gewalt“ Kopf und Gesicht zerstochen worden: „Aus den Öffnungen kam Blut.“ Seiner Einschätzung nach gehöre „enormer Hass“ zu solch einer Tat.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten vor, die Frau am Abend des 6. März vor ihrem Wohnhaus in Mörse ermordet zu haben – „heimtückisch, grausam und aus niedrigen Beweggründen“, so die Staatsanwältin. Nachdem die Frau, die er seit 2009 kannte, die Beziehung wohl beenden wollte, habe er den Tötungsvorsatz gefasst.

Bereits im Januar und Februar, so die Anklage, habe er sein Opfer zudem vergewaltigt (WAZ berichtete). Nachdem er die Frau jeweils vor ihrem Haus abgepasst hatte, telefonierte die 64-Jährige zuletzt beim Weg vom Parkplatz zum Haus über Handy mit ihrem Vater und wähnte sich dadurch in Sicherheit – so bekam der Vater den Beginn des Verbrechens mit und alarmierte die Polizei.
Der Prozess am Landgerichtwird fortgesetzt.

fra

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