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Stadt Wolfsburg 60 Objekte stehen für Toleranz, Freiheit, Freundschaft
Wolfsburg Stadt Wolfsburg 60 Objekte stehen für Toleranz, Freiheit, Freundschaft
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06:02 18.10.2018
Toleranz, Freiheit, Respekt und Freundschaft: Das „Museum für Werte" zeigt rund 60 Objekte zu diesen Begriffen, darunter ist das Lesezeichen aus Japan von Susanne Balk. Quelle: Sylvia Telge
Stadtmitte

Die neue Ausstellung im Kunstmuseum ist zwar klein, aber fein. Das Projekt „Museum für Werte“, das vor einem Jahr in Berlin startete, ist bis 9. Dezember zu Gast in der Studiogalerie und zeigt Objekte von Privatpersonen, die für Respekt, Freundschaft, Toleranz und Freiheit stehen. Rund die Hälfte der rund 60 Exponate kommen von Wolfsburgern – und viele wollen heute um 19 Uhr zur Eröffnung kommen.

Christiane Heuwinkel (Kommunikation) und Ute Lefarth (visuelle Bildung) aus dem Kunstmuseum sahen die Schau in Berlin und waren begeistert. Genauso wie Direktor Ralf Beil. Die vier Werte in einer Ausstellung zu thematisieren sei wichtig, sagt er. Aber nicht nur zeigen sei wichtig, sondern auch „offen darüber zu diskutieren“.

Im Interview: Auch Leihgeberin und Ballon-Pilotin Karin Cyrol stellte Objekte zur Verfügung. Quelle: Sylvia Telge

Hinter jedem Objekt steht eine persönliche, oft bewegende Geschichte. Hinter dem Rollstuhl, dem Auschwitz-Christus aus Stacheldraht, der mal in der Arche hing, genauso wie hinter dem Blechbecher oder dem Lesezeichen mit der Perle, das die Wolfsburgerin Susanne Balk dem Museum für die Schau geliehen hat. Die Wolfsburgerin bekam es von einem japanischen Ehepaar, bei dem sie während eines Praktikums in Toyohashi wohnte. „Ich habe nie so viel Gastfreundschaft erfahren“, schwärmt sie. Das Ehepaar zeigte ihr das Land und nach einem Ausflug schenkte man ihr das Lesezeichen. „Das liegt heute auf meinem Nachtisch“, sagt die Japanologin.

Mechthild Hartung lieferte Wertgutscheine, die die Stadt vor Jahren an Flüchtlinge verteilte – statt Bargeld. Ein entwürdigendes Verfahren, so die Wolfsburgerin. Sie war selbst – verbotenerweise – mit den Gutscheinen einkaufen und erlebte, wie sie in Geschäften abfällig behandelt wurde. Für Freiheit, aber auch Freundschaft steht der Ballon und die Fliegerjacke von Hobbypilotin Karin Cyrol. Mit dem Ballon in luftiger Höhe sein – das sei großartig. Aber es sei auch viel Arbeit und Verantwortung. Wer noch Objekte für die Schau abgeben möchte, kann das im Museum tun.

Von Sylvia Telge

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