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28-Jähriger muss dauerhaft in Psychiatrie

Wolfsburg im Gericht 28-Jähriger muss dauerhaft in Psychiatrie

Das Urteil gegen den 28-jährigen Vorsfelder, der im Wahn seine Mutter ins Koma geprügelt hatte, steht fest: Das Landgericht verfügte am Dienstagnachmittag die dauerhafte Unterbringung des Mannes in der Psychiatrie.

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Landgericht Braunschweig: Versuchter Totschlag wurde dem 28-jährigen Angeklagten (2.v.r.) zur Last gelegt. Er leidet an Wahnvorstellungen und wird jetzt dauerhaft in der Psychiatrie untergebracht.

Es entsprach damit den gleichlautenden Anträgen von Staatsanwaltschaft und Verteidigung.

Zur Vorgeschichte: Im Dezember 2013 war der 28-Jährige mit seiner Mutter allein in der Wohnung der Eltern, als ihn Wahnvorstellungen übermannten: Statt seiner Mutter, so schilderte er es selbst zum Auftakt des Prozesses, sah er den Teufel im Sessel sitzen - und schlug immer wieder zu. Mehrere Fausthiebe trafen das Gesicht der Frau, die dabei lebensgefährliche Verletzungen erlitt und seitdem im Koma liegt. Eine Polizistin, die später den Täter abführte, untermauerte die Vermutung, dass der 28-Jährige nicht zurechnungsfähig war. Auf Fragen habe er meist nur mit „Ja, Meister“ oder „Nein, Meister“ geantwortet.

Das Gutachten eines Sachverständigen wurde am Dienstag verlesen, danach ging der Prozess schneller als geplant zu Ende, da sich Staatsanwaltschaft und Verteidigung einig waren: Der reuige Täter, der an paranoider Schizophrenie leidet und deshalb bereits vorher stationär behandelt wurde, wird auf Dauer in einer psychiatrischen Klinik untergebracht. Zu dem tragischen Vorfall war es vermutlich gekommen, weil der 28-Jährige seine Medikamente abgesetzt hatte.

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