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2500 Raser tappen in neue Blitzerfalle

Wolfsburg 2500 Raser tappen in neue Blitzerfalle

Knapp zwei Monate ist das neue „Vitronic“-Messgerät der Stadt im Einsatz. Die erste Bilanz ist beeindruckend: Bei 70 Einsätzen wurden 2500 Raser ertappt.

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Das neue Blitzgerät: Raser haben schlechte Karten.

Quelle: Photowerk (rpf)

Und das auch an Stellen, an denen bisher nicht geblitzt werden konnte.

Beispiel Berliner Ring in Richtung Siemensstraße. „Das ist ein Unfallschwerpunkt, Messungen sind absolut erforderlich“, sagt Stadt-Sprecherin Elke Wichmann. Bisher aber waren sie nicht möglich - die alte Technik brauchte 200 Meter gerade Strecke zum Blitzen. Das „Vitronic“-Gerät aber funktioniert auch in Kurven. Und bereits die erste Messung auf dem Berliner Ring brachte 300 Geschwindigkeitsverstöße in nur drei Stunden an den Tag.

Das knapp 90.000 Euro teure Gerät funktioniert nicht nur in Kurven, es kann auch Fahrzeuge auf mehreren Spuren gleichzeitig kontrollieren. Dennoch lasse sich jede festgestellte Tempoüberschreitung eindeutig zuordnen, sagt Elke Wichmann: „Das Gerät ist von der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt zugelassen und geeicht.“

Möglicher Nachteil: Durch die Übersichtsaufnahmen statt der bisherigen frontalen Porträt-Fotos lässt sich der Fahrer eventuell schwieriger identifizieren. In solchen Fällen könnten die Halter zum Führen eines Fahrtenbuches verpflichtet werden.

Schlecht für Raser: Das neue Gerät ist flexibel, lässt sich auf ein Stativ montieren oder im Heck eines Fahrzeugs aufstellen. Die graue „Blitzer-Tonne“ der Stadt dient nur noch als Ersatzgerät.

fra

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