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Stadt Wolfsburg 21-Jähriger soll Mädchen sexuell belästigt haben
Wolfsburg Stadt Wolfsburg 21-Jähriger soll Mädchen sexuell belästigt haben
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22:38 25.11.2015
Badeland: Hier wurde ein elf Jahre altes Mädchen sexuell genötigt. Quelle: Archiv

Der 21-Jährige war erst im Oktober in einer Wolfsburger Notunterkunft aufgenommen worden.

Der Vorfall ereignete sich am Sonntag um 16.40 Uhr. Der 21-Jährige soll das Mädchen aufgefordert haben, ihn zu küssen. Dabei habe er das Kind festgehalten und „unsittlich berührt“ – nähere Details wollte die Polizei dazu nicht nennen. Die Elfjährige aus Hannover, die das Badeland mit einer Jugendgruppe besucht hatte, alarmierte ihren Gruppenleiter, der die Polizei rief. Beamte nahmen den Beschuldigten fest und führten ihn vor den Augen erschrockener Badegäste ab, die Nacht verbrachte der 21-Jährige im Polizeigewahrsam.

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde er am Montag wegen fehlender Haftgründe wieder entlassen. „In seiner Vernehmung leugnete der Beschuldigte die Vorwürfe“, sagt Polizeisprecher Sven-Marco Claus.

Die Ermittlungen wegen des Verdachts sexueller Nötigung dauern an, insbesondere sollen weitere Zeugen zu dem Fall vernommen werden.

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Flüchtlinge unauffällig

Wenig Straftaten

Seit Beginn der Flüchtlingswelle ist die mutmaßliche sexuelle Nötigung im Badeland die erste bekannt gewordene schwere Straftat, die einem Wolfsburger Asylbewerber zur Last gelegt wird.

Unterm Strich seien Flüchtlinge bei Straftaten in Wolfsburg „eher deutlich unterrepräsentiert“, hatte Polizeichef Hans-Ulrich Podehl der WAZ bereits zuvor versichert. Das unterstreicht auch Polizeisprecher Sven-Marco Claus. Zwar gäbe es in den Unterkünften Fälle von Diebstählen oder Körperverletzungen – „wo Menschen auf so engem Raum untergebracht sind, passieren solche Dinge“. Auch habe es bereits Ladendiebstähle gegeben: „Allerdings stellen wir keinerlei Auffälligkeiten fest, dass so etwas signifikant gehäuft vorkommen würde.“

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Der Text wurde aktualisiert.

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