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2015: Weniger Unfälle, aber sechs Tote

Wolfsburg 2015: Weniger Unfälle, aber sechs Tote

Wolfsburg. Eigentlich hatte die Polizei gute Nachrichten: Die Zahl der Unfälle sei trotz der gestiegenen Bevölkerung und des zunehmenden Fahrzeugbestands 2015 erstmals seit Jahren leicht rückläufig. Aber: Es gab sechs Todesfälle.

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Unfall mit Todesfolge: Zwei Frauen starben nach einem Frontalzusammenstoß bei Vorsfelde, insgesamt gab es 2016 sechs Verkehrstote auf Wolfsbugrs Straßen.

Quelle: Sebastian Bisch (Archiv)

2014 starb nur ein Unfallopfer - rein rechnerisch gibt es eine Steigerung um 600 Prozent. „Das ist kein Rückschlag, sondern eine ganz normale Schwankung“, sagte aber Einsatzleiter Oliver Meyer gestern bei der Vorstellung der Statistik. Die absolute Zahl der Toten und Schwerverletzten ist mit 43 etwa gleichbleibend und laut Meyer relativ gering. „Es stehen natürlich immer menschliche Schicksale dahinter“ sagte er.

Die schlimmsten Fälle: Im Januar prallte ein 20-Jähriger nahe Heiligendorf gegen einen Baum. Im Februar starb ein 90-Jähriger nach einem Auffahrunfall auf der Heinrich-Nordhoff-Straße. Im März wurde der Fahrer eines Motorrollers (53) an der Vorsfelder Westumgehung Höhe Rolf-Nolting-Straße von einem links abbiegenden Auto erfasst. Im Mai stürzte eine 78-Jährige beim Abstempeln ihrer Fahrkarte im Bus und starb an schweren Kopfverletzungen. Im Oktober wurde eine 76-jährige Fußgängerin auf der Nordsteimker Straße in Höhe Schell-Tankstelle beim Überqueren der Fahrbahn angefahren. Im Dezember geriet ein 20-Jähriger auf der B 188 kurz vor Vorsfelde wegen Sekundenschlafs in den Gegenverkehr: Fünf Menschen wurden verletzt, zwei Frauen starben - eine von ihnen erst acht Wochen nach dem Unfal. Das ist in der Statistik noch gar nicht erfasst.

3719 Unfälle gab es (Vorjahr: 3752); 503 Menschen wurden verletzt (Vorjahr 518). Sehr hoch (48%) ist der Anteil der Über-65-Jährigen bei den Schwerverletzten und Toten.

amü

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