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200 Teilnehmer demonstrieren vor dem Rathaus

Wolfsburg 200 Teilnehmer demonstrieren vor dem Rathaus

Wolfsburg. Eine Demonstration fand gestern auf dem Rathausplatz statt. Zeitweise hatten sich dort bis zu 200 Personen versammelt. Auskunftsfreudig waren die Teilnehmer nicht, es blieb aber friedlich. Auch in anderen Städten gab es gestern ähnliche Veranstaltungen.

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Demonstration auf dem Rathausplatz: Zeitweise bis zu 200 Personen hatten sich dort versammelt, mochten über ihre Beweggründe aber nicht sprechen.

Quelle: Photowerk (bb)

Auf dem Rathausplatz stand eine große weiße Kerze, in kleineren und größeren Gruppen standen die Teilnehmer der Demo drumherum. Worum ging‘s? „Wir spazieren nur bei dem schönen Wetter“, sagte ein Teilnehmer. „Ich weiß nicht, was hier los ist“, so eine Frau in einem der Grüppchen. Und ein Dritter: „Man wird doch gleich in die rechte Ecke gestellt, wenn man etwas sagt.“

Es ist wahrscheinlich, dass die Demo in einer Reihe mit ähnlichen Veranstaltungen steht, die es am Wochenende im gesamten Bundesgebiet gab - auch in Gifhorn. Bei der größten Demo hatten sich am Samstag 700 Teilnehmer vor dem Kanzleramt in Berlin versammelt. Sie demonstrierten gegen die angebliche Vergewaltigung eines 13-jährigen Mädchens durch Migranten. Dabei hatte die Berliner Polizei das Gerücht längst deutlich via Facebook als Falschmeldung enttarnt. Auch in Gifhorn wurde per Schild die angebliche Vergewaltigung angeprangert. Nachdem russische Fernsehsender behauptet hatten, die Polizei verschleiere ein Verbrechen, waren nicht nur in Berlin besonders Deutsch-Russen auf die Straße gegangen.

Auch viele Wolfsburger Teilnehmer hatten augenscheinlich einen russisch-deutschen Hintergrund. Die Polizei wertete die Demo als spontane Versammlung und griff nicht ein, weil alles friedlich blieb. Eine tatsächliche Vergewaltigung hatte es Anfang des Jahres im Wolfsburger Rathaus gegeben. Dort hatte sich ein Asylbewerber (36) an einem 16-Jährigen vergangen.

kn

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