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Stadt Wolfsburg 200 Friedensaktivisten trotzten dem Schnee
Wolfsburg Stadt Wolfsburg 200 Friedensaktivisten trotzten dem Schnee
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12:01 02.04.2018
Ostermarsch: Rund 200 Aktivisten demonstrierten am Samstag für Abrüstung und gegen Waffenexporte. Quelle: Gero Gerewitz
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Stadtmitte

Fast hätte das miese Wetter der Aktion einen Strich durch die Rechnung gezogen. Zunächst trafen die Teilnehmer nur vereinzelt im Gewerkschaftshaus ein, am Ende wuchs die Gruppe auf rund 200 Mann. Und: Die Samba-Trommelgruppe „Simon Bolivar“ ließ zumindest mit fröhlichen latein-amerikanischen Rhythmen ein bisschen Wärme aufkommen. Thomas Heyn, Vorsitzender des DGB-Stadtverbands, war allerdings erkrankt, es übernahm Semi Gritli. „Kriege und Waffenlieferung – das muss aufhören“, sagte er durchs Megafon. Zig Milliarden würden durch Rüstungsexporte umgesetzt werden, Geld, „dass man zur Bekämpfung von Kinder- und Altersarmut, in Bildung und Umwelt investieren könnte“, so Gritli weiter und erntete Applaus.

Hier weitere Fotos vom Ostermarsch:

„Stoppt den Rüstungsexport“ stand auf den Bannern. Dafür setzten sich die Friedensaktivisten am Samstag beim 5. Wolfsburger Ostermarsch durch die Wolfsburger Innenstadt ein. Hier einige Foto-Impressionen.

Dann setzte sich der Tross in Bewegung und trotzte dem plötzlich stark einsetzenden Schneefall. Ein Polizeiwagen mit Blaulicht begleitete die Demonstranten. Zwei Gewerkschafter schlüpften in Osterhasen-Kostüme und verschenkten bunt bemalte Eier an Passanten. Am Sara-Frenkel-Platz an der Markthalle stoppte die Gruppe und Mechthild Hartung vom Antifaschisten-Bund VVN-BdA Wolfsburg übernahm das Wort: „Die Politik der BRD hat großen Anteil an den verheerenden weltpolitischen Lagen. Wir fordern eine Politik der Entspannung.“ Devah Babory vom Wolfsburger Verein „Bildung für Kinder in Afghanistan“ sagte anschließend: „Bildung ist die beste Waffe, um Frieden zu schaffen.“ Und schilderte die aktuelle Situation in Afghanistan.

Anschließend ging es weiter zum Rathaus, hier sprachen SPD-Bundestagsabgeordneter Falko Mohrs und IG-Metall-Vorsitzender Hartwig Erb zu den Teilnehmern. „Wir kämpfen weiter gegen Rassismus, gegen die Diskriminierung von Minderheiten und Krieg“, so Mohrs.

Am Ende ging’s zurück ins Gewerkschaftshaus zum Gedankenaustausch – und zum Aufwärmen.

Von Claudia Jeske

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