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200 Bürger besuchten neue Flüchtlingsunterkunft

Wolfsburg 200 Bürger besuchten neue Flüchtlingsunterkunft

Die neue Flüchtlingsunterkunft an der Theodor-Heuss-Straße in Detmerode ist fertig: Am Montag ziehen 70 Flüchtlinge aus der Mörser Ballsporthalle nach Detmerode, die Halle wird wieder frei für Sportvereine.

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Flüchtlingsunterkunft in der Theodor-Heuss-Straße: Rund 200 Detmeroder nutzen die Chance zur Besichtigung, diskutierten mit Network-Mitarbeitern.

Quelle: Photowerk (gg)

Am Freitag konnten sich Bürger die Systembauten anschauen. Das Interesse war groß: Rund 200 Detmeroder ließen sich von Network-Mitarbeitern - Network betreibt die Anlage - die Gebäude zeigen und erklären. „Der letzte von sieben Wohncontainern kommt Ende Mai“, erläuterte Lothar Laubert, Geschäftsbereichsleiter Soziales und Gesundheit der Stadt. „Insgesamt ist hier Platz für 240 Personen, 36 pro Container.“ Hinzu kommt ein Gemeinschaftsraum. Ein Mietmodul sowie der Gemeinschaftsraum waren gestern für Besucher geöffnet - „alles einfache, funktionale Materialien“, stellte Besucherin Nadine Beitz fest. „Hier wurde kein Geld verschwendet. Und das trotz Investitionen in Höhe von 2,8 Millionen Euro.“

Die Gebäude sind zweistöckig, fassen bis zu 36 Personen pro Etage. Es gibt überwiegend Vier-Bett-Zimmer, sanitäre Anlagen samt Waschmaschinen plus Gemeinschaftsküche pro Etage. Die Schlafzimmer liegen in Richtung Innenhof, der wiederum Ruhe- und Spielbereiche hat. „Die ganze Anlage ist super gemacht“, staunte Besucher Ernst Sprengler. „Jetzt muss nur noch alles gepflegt und sauber gehalten werden.“ Vielleicht, so Sprengler, könnten Detmeroder und Flüchtlinge gemeinsam etwas unternehmen, um sich kennen zu lernen. Der Unterstützerkreis hat längst etwas geplant: „Am 20. Mai ist ein Fest geplant“, kündigte Helferin Mechthild Hartung an.

Eine Ankündigung, die Ortsbürgermeister Ralf Mühlisch gerne hörte: „Die Flüchtlingsfamilien sollen sich integrieren. So ein Fest hilft dabei.“ Auch die Detmeroder Vereine seien gefordert: „Sie können die Flüchtlinge einladen.“ Auch das fördere die Integration.

bis

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