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17-Jähriger in Haft missbraucht: Tatverdächtiger aus Wolfsburg

Wolfsburg im Gericht 17-Jähriger in Haft missbraucht: Tatverdächtiger aus Wolfsburg

Die brutale Misshandlung eines 17-jährigen Häftlings im Untersuchungsgefängnis Braunschweig sorgt zurzeit bundesweit für Schlagzeilen. Nach WAZ-Informationen wird auch gegen einen Wolfsburger (19) wegen der abscheulichen Taten ermittelt.

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JVA Braunschweig: Hier soll sich die schreckliche Tat, die bundesweit für Schlagzeilen sorgte (o.), ereignet haben. Ermittelt wird auch gegen einen Wolfsburger.

Der 17-Jährige saß bis vor kurzem in Braunschweig auf der Untersuchungshaft-Station für Jugendliche ein. Dort soll er über Monate von sechs Mitgefangenen brutal misshandelt worden sein - sie sollen ihr Opfer mit widerlichsten Methoden gedemütigt, gequält, mit einem Besenstil vergewaltigt und zum Oralverkehr gezwungen haben. Der 17-Jährige wurde in der Folge in die Erwachsenen-Abteilung des Gefängnisses verlegt.

Auch ein 19-jähriger Wolfsburger soll an den brutalen Taten im Jugendknast beteiligt gewesen sein. Gegen ihn besteht deswegen ein Haftbefehl.

Der Wolfsburger ist kein unbeschriebenes Blatt: Gestern musste er sich wegen einer anderen brutalen Körperverletzung vor dem Jugendschöffengericht des Wolfsburger Amtsgerichts verantworten. In der Verhandlung räumte der 19-Jährige ein, am 24. Februar nach dem Besuch einer Diskothek in der Heinrich-Heine-Straße brutal einen 22-jährigen Wolfsburger zusammengeschlagen und -getreten zu haben.

Das Schöffengericht verurteilte den Wolfsburger gestern zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von drei Jahren - darin enthalten ist eine Haftstrafe aus einem anderen Verfahren. Er muss noch mindestens 1,5 Jahre in Haft bleiben. Zudem laufen die Ermittlungen gegen den 19-Jährigen wegen der Misshandlungen im Jugendknast - auch hier droht eine Strafe.

In dem Fall schaltete sich mittlerweile auch Niedersachsens Justizministerin Antje Niewisch-Lennartz (Grüne) ein.

rpf

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