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Stadt Wolfsburg 1600 Besucher feiern Comedian Ralf Schmitz
Wolfsburg Stadt Wolfsburg 1600 Besucher feiern Comedian Ralf Schmitz
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12:18 13.11.2017
Auch gern mal unter die Gürtellinie: Ralf Schmitz begeisterte sein Publikum im CongressPark Quelle: Fotos: Sebastian Bisch
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Stadtmitte

Ralf Schmitz hatte noch nicht einen einzigen Satz gesagt, trotzdem tobte der voll besetzte Saal im CongressPark schon bevor es los ging. Der Comedian hatte die über 1600 Besucher Sonntagabend sofort voll im Griff. Und wie immer hatte die erste Reihe bei ihm nichts zu lachen. Mit Mikrophon und Kamera machte er Späßchen mit den Gästen – und der Rest des Publikums amüsierte sich darüber wie Bolle.

Ralf Schmitz präsentierte sein aktuelles Programm „Schmitzenklasse“ und hatte die 1600 Besucher von Anfang an voll im Griff.

In seinem aktuellen Programm dreht sich alles um Schule – deshalb der Titel „Schmitzenklasse“, abgeleitet von Klasse, die von Ralf Schmitz gehört genauso dazu wie die Klassen der Besucher. Damit er die besser kennenlerne, ging er durch die Zuschauerreihen. Da musste sich ein Ehepaar aus Reislingen einiges gefallen lassen. Dass das Lieblingsfach der Frau Sport war, irritierte den Comedian. Dass sie nicht arbeite noch mehr. Der Saal johlte.

Schmitz kann aber auch durchaus über sich selbst lachen: Sonst hätte er wohl nicht ein Kindheitsfoto von sich in sexy Strumpfhose gezeigt. Strumpfhosen mochte Klein-Ralf nicht: „Nicht nur das die kratzten, nein das Anziehen war das Schlimmste“, erinnert er sich.

Schule früher und heute, war ein weiteres Thema in der Show. Früher gab es ein Wurstbrot, das dick in Alufolie eingepackt war. “Umwelt gab es damals nicht“, sinnierte der Comedian. Heute schon. Statt Alufolie gibt es jetzt eine Plastikbox, in der das Essen fein säuberlich getrennt aufbewahrt wird. Früher gab es Süßigkeiten wie Liebesperlen, Puffreis und Flutschfinger – alles anrüchige Namen. „Wir waren nicht im Kiosk, sondern im Beate-Uhse-Shop“, folgerte Schmitz daraus. Sein Humor ist sehr eigenwillig – aber dem Publikum hat es scheinbar gut gefallen.

Von Sylvia Telge

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