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160 Helfer auf der Festmeile im Einsatz

Tag der Niedersachsen 160 Helfer auf der Festmeile im Einsatz

Hitschlag, Kollaps, Schnittwunde: Wenn beim Tag der Niedersachsen 300.000 Menschen feiern, bleiben Notfälle nicht aus. Malteser, DRK und DLRG sichern den Sanitätsdienst mit bis zu 160 Einsatzkräften auf der Festmeile.

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Alles in Bereitschaft: Auch beim großen Stadtgeburtstag standen nicht nur die Malteser mit ihren Fahrzeugen Gewehr bei Fuß.
 

Quelle: Britta Schulze (Archiv)

Wolfsburg.  Hunderte freiwillige Helfer sind am Wochenende beim Tag der Niedersachsen im Einsatz. Eine der anspruchsvollsten Herausforderungen kommt auf Malteser, DRK und DLRG zu: Die drei Organisationen gewährleisten die gesamte Sanitäts- und medizinische Notfallversorgung für bis zu 300.000 Besucher auf der riesigen Festmeile.

Ärzte und Notärzte, Sanitäter, Rettungsassistenten – bis zu 160 Einsatzkräfte gleichzeitig stellen die Hilfsorganisationen an den drei festen Sanitätsstellen im Rathaus B, in der Porsche-Realschule und in der Markthalle sowie an der mobilen Station am Planetarium. Das machen alle zwar gerne, eine Mammutaufgabe bleibt es dennoch. „Bei einer Veranstaltung dieser Größenordnung stößt das Ehrenamt irgendwann an seine Grenzen“, sagt Ralf Warner, Leiter Einsatzdienste der Malteser. „Das ist schon Heavy Metal.“ Die WMG hatte seine Organisation gebeten, den gesamten Sanitätsdienst zu übernehmen. „Aber das ist ein Brett, da brauchen wir DLRG und DRK mit im Boot.“

Alle Organisationen arbeiten bereits in der Vorbereitung fast rund um die Uhr. „Und die Zusammenarbeit klappt hervorragend“, sagt der Leiter Einsatzdienste Rouven Heling von der DLRG. Die Festmeile ist nicht der einzige Einsatzort für seine Kollegen: „Wir haben außerdem Dienst beim Drachenbootfestival und am Allersee“ – jedes Wochenende brauchen die Lebensretter das nicht.

Auch das DRK kümmert sich nicht nur um Notfälle in der Fußgängerzone: Über 100 auswärtige Teilnehmer von Trachtenvereinen und Verbänden übernachten im CongressPark oder in Schulen und wollen verpflegt werden. Für sie übernimmt das Rote Kreuz den Frühstückdienst. „Und das heißt: Ab 5.30 Uhr wird Kaffee gekocht“, sagt Kreisverbandsarzt Dr. Sven Markworth.

Für das Technische Hilfswerk gilt am Wochenende Bereitschaftsstufe eins, falls etwas passiert. „Aber wir wünschen uns natürlich alle, dass es soweit nicht kommt“, sagt Ortsbeauftragter Thomas Siber Tischer.

Von Ulrich Franke

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