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133 Flüchtlinge bleiben in Mörse

Wolfsburg 133 Flüchtlinge bleiben in Mörse

Seit Oktober muss die Stadt 500 Plätze für die Erstaufnahme von nicht registrierten Flüchtlingen vorhalten. Diese Zahl reduziert das Land ab März auf 300 Plätze. Praktisch ändert sich damit aber gar nichts: Alle Asylbewerber wohnen weiterhin in genau den drei Sporthallen, die bislang der Erstaufnahme dienten.

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Quelle: Photowerk (bb)

Derweil schreitet der Bau neuer Unterkünfte voran.

Im Rahmen der so genannten Amtshilfe für das Land Niedersachsen stellt Wolfsburg bislang als Notunterkünfte für die Erstaufnahme die Sporthallen der BBS 2, die Ballsporthalle in Mörse und die Sporthalle in Barnstorf zur Verfügung. Dort herrscht ständiges Kommen und Gehen. Gestern erfuhr die Stadt aus dem Innenministerium, dass ab März nicht mehr 500, sondern nur noch 300 Plätze vorgehalten werden müssen. „Nach der Reduzierung werden nur noch zwei Hallen für die Erstaufnahme benötigt“, sagt Stadtsprecherin Elke Wichmann. Damit wird die dritte Halle aber nicht frei.

Denn: Die 133 Flüchtlinge, die zurzeit in der Mörser Ballsporthalle leben, werden der Stadt nun als reguläre Asylbewerber zugewiesen - sie bleiben also länger. Wichmann: „Aufgrund der bislang noch im Bau befindlichen und noch nicht fertiggestellten Flüchtlingsunterkünfte hat sich die Stadt entschieden, die zugewiesenen Flüchtlinge auch weiterhin (...) in der vertrauten Umgebung unterzubringen.“ Die Stadt verweist auf das große Engagement der Mörser Bevölkerung. Die Flüchtlinge hätten sich im Ort „gut eingelebt, Kontakte geknüpft und Freundschaften geschlossen“.

Insgesamt muss die Stadt allein bis Ende März noch 725 zugewiesene Asylbewerber unterbringen. Hierzu sollen neben der Mörser Ballsporthalle auch die gerade entstehenden Hallen im Heinenkamp (bis zu 400 Plätze) sowie Räume in der Innenstadt (rund 80 Plätze) und die fertiggestellten Teile der Mobilbauten in Detmerode genutzt werden.

kn

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