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Stadt Wolfsburg 13-jähriges Mädchen im Badeland sexuell belästigt
Wolfsburg Stadt Wolfsburg 13-jähriges Mädchen im Badeland sexuell belästigt
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10:32 11.01.2019
Badeland: Ein 13-jähriges Mädchen wurde Ende Dezember sexuell belästigt. Quelle: Gero Gerewitz (Archiv)
Wolfsburg

Sexuelle Belästigung im Badeland: Laut Staatsanwaltschaft Braunschweig haben mehrere junge Afghanen bereits am 28. Dezember ein 13-jähriges Mädchen unsittlich berührt. Einige Verdächtige habe man ermittelt, bei anderen ermittele man gerade die Identität. Dem Mädchen gehe es – abgesehen von einem Bluterguss – gut.

Die 13-Jährige ist gegen ihren Willen „berührt“ worden

Laut Christian Wolters, Sprecher der Staatsanwaltschaft, ging die 13-Jährige mit Freunden ins Badeland. Im Wasser sei sie von mehreren jungen Männern gegen ihren Willen „berührt“ worden. Laut Stadt wurde die Polizei alarmiert, das Mädchen einer Schwimmmeisterin anvertraut und die Verdächtigen bis zum Eintreffen der Polizei räumlich von dem Mädchen getrennt. Ein übliches Vorgehen: Die Mitarbeiter seien für das Thema sensibilisiert worden, so Sprecherin Elke Wichmann. Leider komme es „in allen öffentlichen Bädern immer wieder zu verbalen sexuellen Belästigungen und auch zu belästigenden Handlungen“.

„Einige Tatverdächtige wurden ermittelt, von anderen fehlt die Identität“

Laut Wolters handelt es sich bei den Verdächtigen um 18 bis 21 Jahre alte Flüchtlinge aus Afghanistan. „Es wurden bereits einige Tatverdächtige ermittelt, von anderen fehlt uns noch die Identität.“ Einige Männer hätten sich auch „nichts vorzuwerfen“. Nicht alle kämen aus Wolfsburg. Er betont: „Das Ermittlungsverfahren steht ganz am Anfang. Es kann dauern, bis alle Ergebnisse vorliegen.“ Man werte auch die Videoüberwachung aus. Außerdem seien Zeugen befragt worden.

Das Mädchen hat das Krankenhaus auf eigenen Wunsch verlassen

Die 13-Jährige sei vorsorglich ins Krankenhaus gebracht, abends auf eigenen Wunsch aber entlassen worden. „Sie hat die Nacht zu Hause verbracht. Am nächsten Tag kam sie mit ihrer Mutter zur Polizei und hat eine Aussage gemacht“, so Wolters. Zum Vorfall meldete sich am Donnerstag auch der AfD-Bundestagsabgeordnete Jens Kestner zu Wort: Bei einer sexuellen Belästigung müsse das Badeland den Tätern sofort ein Hausverbot erteilen. Zum Schutz von Eltern und deren Kindern.

Von Carsten Bischof

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