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1.644 Wolfsburger haben eine rechtliche Betreuung

Wolfsburg 1.644 Wolfsburger haben eine rechtliche Betreuung

Vor 20 Jahren wurde das Betreuungsrecht (Vormundschaft) reformiert. Ziel: Menschen, die psychisch und körperlich eingeschränkt sind, helfen statt sie zu zu entmündigen. Das Gesundheitsamt erinnert an die Reform und wirbt für frühe Vorsorge. "Es kann jeden jederzeit treffen", so Werner Bone.

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Infos übers Betreuungsrecht: (v.r.) Dr. Volker Heimeshoff, Werner Bone, Britta Hirte, Angelika Schmidt und Klaudia Müller-Kruzel erinnern an die Reform 1992.

Quelle: Roland Hermstein

Bone leitet den Geschäftsbereich Soziales. 1644 Wolfsburger haben eine rechtliche Betreuung, die sich um Finanzen oder Verträge kümmert, 40 Prozent davon außerhalb der Familie. Und es werden mehr. Ursache ist nicht immer Demenz, auch Unfall oder Krankheit können Leben verändern.

Als Grund für den „rasanten Zuwachs“ nennt Dr. Volker Heimeshoff (Sozialpsychiatrischer Dienst) auch die Vereinzelung in der Gesellschaft. Mitarbeiterin Klaudia Müller-Kruzel ergänzt: „Und viele denken, Ehepartner oder Eltern könnten automatisch Entscheidungen treffen - das ist aber nicht so!“ Sie und ihre Kolleginnen Britta Hirte und Angelika Schmidt von der Betreuungsstelle raten jedem, eine Vollmacht bei Gericht zu hinterlegen.

Die Betreuungsstelle im Gesundheitsamt ist mit allen, die Hilfen anbieten, vernetzt - Gericht, Heim, Sozialstation, Seniorenservice, Betreuungsverein, Berufsbetreuer.

Infos für Betroffenen, Familien oder Nachbarn gibt es hier unter Tel. 115 oder 05361/281783. Ehrenamtliche werden immer gesucht...

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