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1,1 Millionen Euro für Wolfsburger Sportvereine

Bilanz 2017 1,1 Millionen Euro für Wolfsburger Sportvereine

Der Ausbau der Sportinfrastruktur, die Durchführung von Veranstaltungen, die Belegung der Sportstätten und die finanzielle Förderung der Sportvereine sind Kerngeschäft des Geschäftsbereichs Sport. Aber wo fließen die Fördergelder eigentlich hin? Ein Überblick.

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Neues Funktionsgebäude in Barnstorf.

Quelle: Stadt Wolfsburg

Wolfsburg. „Das Jahr 2017 des Geschäftsbereichs Sport war sowohl von Kontinuität als auch von Wandel und Veränderung geprägt“, so Leiter Reiner Brill. Zur Unterstützung der Arbeit der Sportvereine standen der Verwaltung im vergangenen Jahr knapp 1,1 Millionen Euro zur Verfügung. Die Mittel wurden an insgesamt 86 Vereine ausgezahlt.

Verbesserung der Sportinfrastruktur

Bei den investiven Maßnahmen zur Verbesserung der Sportinfrastruktur sind 2017 insbesondere die Fertigstellung der Zweifeld- und der Gymnastikhalle am Ratsgymnasium (Kosten: rund 7,1 Millionen Euro) sowie der Baubeginn des neuen Funktionsgebäudes in Barnstorf (Kosten: rund 1,7 Millionen Euro) zu nennen. Dazu kamen weitere 220.000 Euro, die für die Unterhaltung von 20 städtischen Funktionsgebäuden auf den Sportanlagen aufgewendet wurden sowie rund 170.000 Euro für technische Ausstattung und Anschaffung von Sportgeräten.

Besonders erfreulich war die Zusammenarbeit mit Vereinen, die sich beim Ausbau von Sportanlagen selbst aktiv einbrachten. Beispielhaft weisen Reiner Brill und Axel Piepers, Abteilungsleiter Betrieb und Unterhaltung von Sportanlagen, auf Kooperationen in Mörse und Fallersleben hin, bei denen ein neuer Gymnastikraum und ein Baseballplatz unter tatkräftiger Mitarbeit der Aktiven vor Ort entstanden sind.

Neue Betriebsführungsverträge

Mit insgesamt 450.000 Euro konnte der Geschäftsbereich Sport zudem im abgelaufenen Jahr 25 Vereine für Neubau, Erweiterung oder Sanierung vereinseigener Sportanlagen und für die Beschaffung von Sportgeräten fördern. Erfreulich ist aus der Sicht von Brill und Piepers auch, dass mit acht Vereinen nach eineinhalbjähriger Vorbereitungszeit neue Betriebsführungsverträge abgeschlossen werden konnten. „Damit haben die Vereine eine solide und sichere finanzielle Grundlage, um die Sportanlagen pflegen, bewirtschaften und nutzen zu können“, so Piepers.

Neu war 2017 die Etablierung des Forums Sport und Bildung sowie des Projekts „ Willkommen im Fußball“, um junge Flüchtlinge bei der sportlichen, sozialen und kulturellen Integration zu unterstützen.

Von der Redaktion

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