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Fallersleben Fester Blitzer auf der Tangente?
Wolfsburg Fallersleben Fester Blitzer auf der Tangente?
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00:26 06.04.2018
Fester Blitzer oder stationäre Radaranlagen: Die Meinungen über die Überwachung des Tempolimits auf der Tangente gehen auseinander. Quelle: Manfred Hensel (Archiv)
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Fallersleben

Vertreter von Stadtverwaltung und Verkehrswacht sind skeptisch, Ortsbürgermeisterin Bärbel Weist aber offen.

„Einige weichen auf die Gegenfahrbahn aus“

Jeder weiß: Viele halten sich nicht ans Tempolimit. Zurzeit gilt auf der K 114 wegen Bauarbeiten (Radweg/Glasfaser) sogar nur 50 km/h, sonst 70 km/h. Ein festinstallierter Blitzer würde Autofahrer allerdings nur punktuell beeinflussen, meint Klaus Seiffert von der Verkehrswacht. „Wir sehen es an der B 4 und der B 188 im Kreis Gifhorn. Vor den Geräten bremsen die meisten zwar ab, dann geben sie aber Gas“, sagt er und berichtet: „Einige weichen sogar auf die Gegenfahrbahn aus.“ Das stelle eine zusätzliche Gefahr dar.

Auf Wolfsburger Stadtgebiet gebe es deshalb seit Jahrzehnten keine stationären Radaranlagen mehr, so Stadtsprecherin Elke Wichmann. Sie ergänzt: „Das Ziel von Geschwindigkeitsmessungen ist nicht die Einnahme von Bußgeldern, sondern die Erhöhung der Verkehrssicherheit. Das lässt sich mit Hilfe mobiler Messungen wesentlich besser erreichen.“ Auch auf der K 114 fänden diese immer wieder statt.

Tempo-Anzeiger zur Probe?

Ortsbürgermeisterin Bärbel Weist findet die Idee der Fallersleber Polizeichefin gar nicht schlecht – „weil es vielleicht doch hilft, die Zahl der Unfälle, die seit Jahren hoch ist, zu verringern – oder der Ursache auf die Spur zu kommen“. Weist schlägt vor, probehalber einen kostenneutralen Tempo-Anzeiger der Verkehrswacht – ohne Bußgeld-Verfahren – zu platzieren und zu beobachten, wie das wirkt. „Oft hilft es ja schon, sich das eigene Fehlverhalten bewusst zu machen“, sagt sie.

Von Andrea Müller-Kudelka

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