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Fallersleben Zukunftsexperte entwirft urbane Strategien
Wolfsburg Fallersleben Zukunftsexperte entwirft urbane Strategien
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00:17 31.07.2017
Wolfgang Rohroff: Der Sülfelder entwickelt Zukunftsstrategien.
Sülfeld

 Wie sieht unsere Zukunft aus? Fahren wir in einigen Jahrzehnten in autonomen Automobilen, reisen per Hyperloop und leben alle im Zuge stetiger Urbanisierung in großen Städten? Der Wolfsburger Wolfgang Rohroff ist Fachmann für Zukunftsstrategien und Innovationsnotwendigkeit – und er hält in der kommenden Woche bei einer Tagung mit Experten aus aller Welt auf der Expo in Astana (Kasachstan) einen Vortrag mit dem Titel „Urbaner Individualtransport in der Zukunft“.

„Ich freue mich schon sehr auf das Symposium mit Fachleuten aus aller Welt“, sagte der 73-jährige Wolfsburger. Fragen der Zukunft wie autonomes Fahren beispielsweise könnten nur in einem großen Gesamtbild betrachtet werden. Ziel sei es durch autonomes Fahren ein zu hohes Verkehrsaufkommen zu vermeiden. „Um das zu erreichen, müssen nicht nur die Fahrzeuge optimiert werden. Es braucht überall breite, einsehbare Straßen, es braucht flexiblere Arbeitszeiten, damit nicht alle Menschen gleichzeitig auf den Straßen sein müssen, flexiblere Zeiten für Kino, Konzert und andere Freizeitaktivitäten.“

Ein angemessener Tausch?

Eine solche Umstellung ist immer eine gesamtgesellschaftliche Veränderung und hat nicht nur positive Seiten: Ein Verschwinden der Altstädte mit ihren verwinkelten Gässchen oder der verschlungenen Harzbahnen zugunsten breiter einsehbarer Straßen, wäre vielleicht nicht für jeden ein angemessener Tausch.

Wolfgang Rohroff ist seit 1970 für den VW-Konzern tätig. Begonnen in der Importabteilung, war er in vielen Teilen der Welt unterwegs. Von Südafrika, über Jugoslawien bis nach China. Er gilt international als Fachmann für Standortwahl, Zukunftsstrategien und Innovationsnotwendigkeit und wurde 2005 zum Automobilmanager des Jahres gewählt. „Es ist vor allem die Nachhaltigkeit, die mir am Herzen liegt“, so Rohroff. „Wir sollten aktuell nur verändern, was auch in 50 Jahren noch seine Gültigkeit haben kann.“ Zunehmende Technisierung und Urbanisierung sieht Rohroff dabei durchaus kritisch. „Dieser Trend geht immer weiter. Doch wer kann entscheiden was irgendwann wichtiger sein wird: technischer Fortschritt oder die Erhaltung der Natur und unseres natürlichen Lebensraumes.“

Diese und viele weitere Fragen werden auf dem Fachkongress auf der Expo 2017 in Astana diskutiert. Antworten erwartet der Wolfsburger Experte eher weniger. „Es ist wichtig sich immer wieder mit diesen Fragen auseinanderzusetzen und das große Ganze nicht aus den Augen zu verlieren“, so Rohroff.

Von Jasmin Seimann

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