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Fallersleben Zu wenig Kandidaten für Kirchenvorstand in Mörse
Wolfsburg Fallersleben Zu wenig Kandidaten für Kirchenvorstand in Mörse
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16:22 11.03.2018
St.-Petri-Kirche: Die Pastorenstelle ist vakant und nun fällt mangels Kandidaten auch die Kirchenvorstandswahl aus. Quelle: Britta Schulze
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Mörse

Im gesamten Stadtgebiet sind am Sonntag, 11. März, die Wahllokale für neue Kirchenvorstände in den evangelischen Gemeinden geöffnet – nur in Mörse nicht. Dort fanden sich nur zwei Kandidaten für vier zu besetzende Positionen. „Entsprechend den Bestimmungen des Kirchengesetzes wird der Kirchenkreisvorstand in einer seiner nächsten Sitzungen Bevollmächtigte bestellen, die die Aufgaben und Befugnisse wahrnehmen, bis gegebenenfalls eine Neuwahl angesetzt ist“, erklärt Helmut Kramer, stellvertretender Superintendent.

Noch amtierende Kirchenvorstandsvorsitzende: Inge Surborg in der St.-Petri-Kirche in Mörse. Quelle: Boris Baschin

Bis voraussichtlich Ende Mai bleibt das alte Gremium noch im Amt. Nach Pfingsten aber wollen sich die vier Amtierenden zurückziehen – auch die Vorstandsvorsitzende Inge Surborg, die seit zwölf Jahren dabei ist. „Es ist Zeit, Platz für Jüngere zu machen“, sagt sie. Mit den Querelen, die es 2017 wegen der Kündigung von Pachtverträgen für Kleingärtner auf kirchlichem Grund gegeben hatte, habe der Rückzug nichts zu tun, versichert sie: „Es war ja nicht alles schlecht in den letzten sechs Jahren.“ Und Sorgen um die Zukunft macht sie sich auch nicht wirklich.

Es sei nicht das erste Mal, dass eine Kirchengemeinde nicht genügend Kandidaten für den Vorstand findet. Auch in Mörse sei das früher schon einmal vorgekommen, ganz ohne vorherigen Streit. „Wir haben hier viele Helfer. Aber die meisten scheuen davor zurück, sich für lange Zeit zu verpflichten“, erklärt sie. Man könne ja niemanden zwingen.

Die Neubesetzung der Pastorenstelle steht ebenfalls aus. „Mörse bleibt aber nicht verwaist“, betont Helmut Kramer. Kollegen helfen aus. Inge Surborg lobt besonders die Unterstützung durch Pastor Wolfram Bach aus Hattorf.

Von Andrea Müller-Kudelka

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