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Zillestraße: Bebauungsplan im Verwaltungsausschuss

Wolfsburg-Fallersleben Zillestraße: Bebauungsplan im Verwaltungsausschuss

Fallersleben. Mit dem Beschluss des Bebauungsplans Zillestraße tut sich die Politik erstaunlich schwer. Der Bauausschuss nahm gestern den dritten Anlauf, über die Vorlage abzustimmen - zum dritten Mal ohne Ergebnis. Immerhin gab das Gremium sie diesmal als behandelt an den Verwaltungsausschuss weiter. Der soll den Weg für den Beschluss im Rat endlich freimachen.

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Bebauungsplan Zillestraße: Auch im dritten Anlauf gab es im Bauausschuss keine Abstimmung. Das Gremium gab die Vorlage aber immerhin als behandelt an den Verwaltungsausschuss weiter.

Quelle: Foto: Leitzke

Das Vorhaben: Ein Investor will drei Gebäude mit Wohnungen auf dem Gelände der früheren Fleischerei Rückert bauen. Fast alle Ausschuss-Mitglieder waren mit den Eckpunkten des überarbeiteten Plans einverstanden. Lediglich Svante Evenburg (Piraten) hielt die gestaffelte Firsthöhe der Gebäude (das höchste liegt bei 13 Metern) für zu hoch.

Bärbel Weist (PUG), Ausschuss-Mitglied und Ortsbürgermeisterin von Fallersleben, machte deutlich, dass sich der Investor mittlerweile „in vielen Punkten gebeugt“ und Zugeständnisse gemacht hat. „Es ist zwar kein Konsens, aber ein Kompromiss“, so Vorsitzender Hans-Georg Bachmann (SPD).

Trotzdem scheiterte die Abstimmung. Der Grund: Einige Zugeständnisse des Investors (Lage der Balkone, Höhe des Sichtschutzes) können erst später in einem städtebaulichen Vertrag rechtsbindend fixiert werden, sind aber nicht Teil des Bebauungsplans. Karl-Peter Wilhelm (CDU) will diese jetzt aber zumindest protokolliert haben. Deshalb hakte das Gremium die Vorlage lediglich als behandelt ab.

api

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