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Wolfsburg: Menschen mit Behinderung fotografieren sich selbst

Besonderes Kunstprojekt Wolfsburg: Menschen mit Behinderung fotografieren sich selbst

Diese Fotos sind etwas Besonderes: Sie zeigen allesamt Menschen mit Behinderungen. Und zwar genauso wie sie sich selbst sehen. Das Kunstprojekt hat die Wolfsburger Lebenshilfe zusammen mit dem Grafikdesigner Jonathan Stolze umgesetzt.

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Ausstellung in der Hattorfer Plantage: Ein Gemeinschaftsprojekt der Wolfsburger Lebenshilfe und dem Grafikdesigner Jonathan Stolze.

Quelle: Britta Schulze

Hattorf. Hemmschwellen abbauen und Menschen zusammen bringen: Das ist das Ziel der Ausstellung „Hallo, ich bin’s“, die am Samstag in der Plantage eröffnet wurde. Der Grafikdesigner Jonathan Stolze setzte gemeinsam mit der Wolfsburger Lebenshilfe dieses besondere Fotoprojekt um.

„Es geht darum, dass sich die Teilnehmer auf den Fotos so darstellen, wie sie sich selbst sehen“, so Stolze. Dazu haben sie sich im Vorfeld Gedanken gemacht und sich unter der Anleitung von Stolze mit Hilfe einer Fotobox selbst fotografiert. Die Besonderheit: Die Teilnehmer konnten sich dabei selbst in einem Bildschirm sehen und das Foto genau so schießen, wie sie es selbst für richtig befanden.

Anschließend hat Jonathan Stolze die ausgewählten Bilder nachbearbeitet und individuelle Piktogramme entwickelt, die die Interessen der Teilnehmer bestmöglich beschreiben. So sind diese 19 Werke entstanden. Sie spiegeln durch eine knallige Farbgebung, die Motive und Piktogramme die Vielfalt und Individualität jedes einzelnen Menschen wieder.

Von der Redaktion

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