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Wolfsburg: Brutkammer für Storchennachwuchs

Wolfsburger Ortsteile Wolfsburg: Brutkammer für Storchennachwuchs

"Wolfsburg hat nicht nur einen Global Player", freut sich Umweltamt-Chef Horst Farny. VW beliefert die ganze Welt mit Autos - und - Wolfsburgs Storchennester sind ebenfalls Weltklasse. Der Nachwuchs ist groß, Störche aus Wolfsburg wurden schon in Spanien, Frankreich und Israel gesichtet.

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Storchenbetreuer: Georg Fiedler zeigt einen der Ringe, die ihm ermöglichen, Population und Flugrouten der Wolfsburger Störche zu ermitteln.

Dass sich die Storchen-Population so positiv entwickelt hat, sei auch ein Verdienst der Storchenbetreuer Georg Fiedler und Sabine Fiedler-Kriegel, so Farny. Die wiederum danken Stadt und VW für Projekte (Renaturierungen, Biotope, Amphibienschutz) und den Feuerwehren aus Fallersleben und Vorsfelde für Unterstützung bei Beringungs-Aktionen.

Fiedler und das Umweltamt präsentierten gestern die Bilanz 2012: 25 Jungstörche sind ausgeflogen - in Vorsfelde und im Naturschutzgebiet Ilkerbruch sogar je vier aus einem Nest. „Das ist selten!“, so Hansgeorg Pudack (Umweltamt).

Dass auch in Kästorf im neuen Nest drei Junge groß wurden, sei sicher auf die Renaturierung der Allerniederung zurückzuführen. Weitere Jungtiere gab es in Velstove, Wendschott und Ilkerbruch (je 3), in Warmenau und den Düpenwiesen (je 2) sowie in Heiligendorf (1). Wo es viel Nahrung gibt, suchen sich die Störche selbst ungewöhnliche Nistplätze - zum Beispiel auf Abwasserrohren an der Mülldeponie (kl. Foto). Dank neuer, größerer Kennungs-Ringe aus Kunststoff kann man die einzelnen Tiere inzwischen schon aus 150 Metern Entfernung identifizieren. „Ein Jungstorch vom Weyhäuser Weg ist Ende August an einem Kibbuz im Jordantal eingetroffen“, erfuhr Fiedler aus Israel.

amü

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