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Wohnhaus vorbildlich saniert: Familie erhält das Sandsteinwappen

Fallersleben Wohnhaus vorbildlich saniert: Familie erhält das Sandsteinwappen

Sie hätten es nicht tun müssen, aber es war ihnen ein Anliegen: Die Mitglieder der Familie Baumgärtner sanierten ihr Wohnhaus von 1913 nach Gesichtspunkten der Denkmalpflege. Dieses Engagement wurde ausgezeichnet.

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Ausgezeichnet: Familie Baumgärtner (M.) erhielt das Sandsteinwappen des Heimat- und Verkehrsvereins Fallersleben.

Quelle: Roland Hermstein

Fallersleben. Für die vorbildliche Sanierung ihres Wohnhauses in der Bahnhofstraße 32 ist das Ehepaar Tatjana und Michael Baumgärtner mit den Kindern Emanuel (6) und Luise (4) vom Heimat- und Verkehrsverein Fallersleben ausgezeichnet worden. Stellvertretende Vorsitzende Gabriele Bösche und Beiratsmitglied Jörg Hoffmann überreichten als Zeichen der Würdigung das Sandsteinwappen, das 31. seiner Art.

„Alle zwei Jahre ehren wir Hausbesitzer, die mit der Restaurierung eines historischen Hauses oder mit einem gelungenen Neubau zum positiven Stadtbild beitragen“, sagten die Vereinsvertreter. Auch die frisch gekürte Kartoffelkönigin Sarah Toumi war dabei und zeigte sich begeistert von der gelungenen Gestaltung des ehemaligen Mohrmann-Anwesens (Baujahr 1913).

„Das Haus stand zwar nicht unter Denkmalschutz“, so Michael Baumgärtner, „aber wir haben es dennoch unter denkmalpflegerischen Voraussetzungen saniert.“ In rund sechs Monaten wurden der überstrichene Sockel aus Ehmer Ziegelsteinen freigelegt, neue Fenster und die markante Haustür nach alten Fotos angefertigt und eingesetzt. „Es hat zwar einiges gekostet, aber es hat sich gelohnt“, freuten sich Hausherr und Familie. Das Sandsteinwappen werde einen Ehrenplatz im Eingangsbereich erhalten.

2008 kamen Baumgärtners nach Wolfsburg, wohnten zunächst zur Miete und kauften 2011 das kurzfristig leerstehende Gebäude. „Es musste saniert werden“, so die Familie“, aber böse Überraschungen durch irreparable Substanzschäden hat es nicht gegeben.“ So blieb dem Gebäude das Schicksal erspart, das Heimatforscher Hoffmann angesichts anderer historischer Häuser beklagte. „Sehr schade“, sagte er, „dass beispielsweise das Quell-Geschäftshaus in der Bahnhofstraße kürzlich abgerissen wurde.“

Von Burkhard Heuer

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