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Fallersleben Wirbel um tote Fische
Wolfsburg Fallersleben Wirbel um tote Fische
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22:25 04.07.2011
Aufreger an der Mühlenriede: Weil ein Betonwall den Zulauf in den alten Arm versperrt, starben viele Fische. Quelle: Foto: Hensel
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Der Mörser Stephan Peeck hatte die toten Tiere im alten Arm entdeckt. „Die Fische liegen trocken und schnappen nach Luft“, schimpfte er. Bis vor kurzem hatte dort noch ein durchlässiger Holzwall für reichlich Wasser aus dem Hauptlauf gesorgt. Jetzt dichten Steine den Zufluss ab, so dass das Wasser hauptsächlich durch den neuen, renaturierten Arm der Riede fließt.

Verantwortlich für den Bau des Walls sind die Wolfsburger Entwässerungsbetriebe (WEB). Leiter Dr. Gerhard Meier erklärt den Sinn und Zweck: „Der neue Arm soll dauerhaft Wasser führen. Erst wenn die Wasserführung eine bestimmte Höhe überschreitet, wird auch der alte Verlauf mit Wasser versorgt.“

Damit dort trotzdem Fische und andere Wasserlebewesen überleben, wurden spezielle Mulden eingebaut, in denen sich das Wasser sammelt. „Die Trockenheit war in den vergangenen Wochen aber so extrem, dass das nicht mehr ausgereicht hat“, so Umweltamtsleiter Dr. Horst Farny.

Dass Fische starben, sei zwar bedauerlich. Aber, so Meyer: „Würden wir den Abfluss teilen, hätte keiner der Arme ausreichend Wasser für Lebewesen.“ Durch den Regen habe sich Situation mittlerweile wieder normalisiert.

mbb/aoi

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