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Fallersleben Wirbel um Aktivspielplatz: Kleine Kinder müssen künftig draußen bleiben
Wolfsburg Fallersleben Wirbel um Aktivspielplatz: Kleine Kinder müssen künftig draußen bleiben
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06:00 05.12.2018
Altersbegrenzung auf dem Fallersleber Aktivspielplatz: Mutter Stefanie Meinekat ist empört, dass Kinder unter sechs Jahren zu den regulären Öffnungszeiten nicht mehr auf die Anlage dürfen. Quelle: Roland Hermstein
Fallersleben

Diese Nachricht schlug bei Müttern und Vätern wie eine Bombe ein: Ab Januar 2019 dürfen Eltern mit Kindern, die jünger als sechs Jahre sind, nicht mehr zu den üblichen Öffnungszeiten auf den Fallersleber Aktivspielplatz ABBI kommen. Viele Eltern sind enttäuscht. „Wir überlegen, eine Unterschriftenaktion zu starten“, sagt Stefanie Meinekat.

Ältere Kinder hatten um mehr Platz gebeten

Sie geht gern mit ihrem vierjährigen Sohn auf das Gelände. Die Tiere mag der Kleine besonders. „Es ist toll, weil er die Tiere erlebt und anfassen kann“, sagt seine Mutter. Auch auf der Matschanlage des Aktivspielplatzes spielt er gern. Das soll nun Ende des Jahres vorbei sein. Der Grund: Dem pädagogischen Personal falle seit längerem auf, dass vor allem in den Sommermonaten kleine Kinder mit ihren Eltern das Bild auf dem Gelände bestimmten „und so der Raum für die sechs bis zwölf Jahre alten Kinder eingeschränkt wurde“, erklärt Ralf Schmidt, Pressesprecher der Stadt. Diese Kinder hätten sich an das Mitarbeiterteam gewandt mit der Bitte, wieder mehr Raum zu bekommen. Das sei ein Argument, sagt Stefanie Meinekat.

Tipps für Eltern mit kleineren Kindern

Der Geschäftsbereich Jugend reagierte: Kinder unter sechs Jahren müssen künftig draußen bleiben. Denn das pädagogische Konzept des Aktivspielplatzes habe seit Anfang an die Zielgruppe der Sechs- bis Zwölfjährigen im Auge. Vor einigen Jahren wurde in Kooperation mit der Fabi eine Gruppe für Eltern mit Kindern unter sechs Jahren angeboten. „Die Gruppe findet außerhalb der normalen Öffnungszeiten, einmal wöchentlich am Vormittag statt und wird pädagogisch betreut“, heißt es vom Geschäftsbereich Jugend. Folge sei, dass diese Familien den Aktivspielplatz auch nachmittags besuchten. „Dies wurde lange Zeit toleriert. Im Laufe der Zeit zeigte sich allerdings, dass diese Besuchergruppe so stark gewachsen ist, dass wir nun darauf reagieren müssen“, so der Geschäftsbereich. Er weist auf den Spielplatz vor dem ABBI hin, der habe einen sehr guten Kleinkind-Bereich. Und: Zu den Festen seien die Kleinen natürlich willkommen. Und noch ein Tipp: Familien könnten dem Elternverein beitreten, aktive Mitglieder könnten das Gelände auch außerhalb der Öffnungszeiten nutzen.

Von Sylvia Telge

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