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Windkraft: Fläche bei Heiligendorf deutlich eingedampft

Heiligendorf/Almke Windkraft: Fläche bei Heiligendorf deutlich eingedampft

Heiligendorf/Almke. Jetzt legt der Zweckverband Großraum Braunschweig die Karte auf den Tisch - den Planungsentwurf mit den sogenannten Vorranggebieten für Windenergienutzung.

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Windkraft im Raum Wolfsburg: Der Zweckverband Großraum Braunschweig (ZGB) veröffentlichte gestern seinen Planungsentwurf mit den Vorranggebieten für den Bau neuer Anlagen.

Wichtigste Nachricht für alle Heiligendorfer: Die Fläche, die im schlimmsten Fall bis auf einen Kilometer an den Ort heranreichen sollte, ist nach jetzigem Stand auf drei Kilometer weggerückt. Aber: Dafür soll der Windpark in Almke erweitert werden.

Rund 4200 Hektar will der ZGB in der Region mit Windkrafträdern bebauen. Auch eine Fläche zwischen Heiligendorf, Beienrode und Boimstorf war frühzeitig in die engere Auswahl gekommen (WAZ berichtete). Entgegen der ersten Entwürfe ist die Fläche im Planungsentwurf nach Norden hin nun deutlich eingedampft, der Abstand zu Heiligendorf auf etwa drei Kilometer festgelegt.

„Eine positive Nachricht für Heiligendorf. Damit hätte ich nicht mehr gerechnet“, so die erste Reaktion von Ortsratsmitglied Marco Meiners. Unter die Freude mischte sich nach genauerem Blick auf die Karte aber neuer Unmut. Völlig überraschend ist bei Almke eine Erweiterung des bestehenden Windparks über die L 290 hinaus Richtung Südwesten markiert. Davon war in den bisherigen Info-Veranstaltungen des ZGB nie die Rede gewesen. Meiners findet’s „grotesk“. Denn: „Während die Stadt in Absprache mit den niedersächsischen Landesforsten ein Naturschutzgebiet plant, in welchem bereits seit 18 Monaten ein absolutes Betretungsverbot für die Bürger herrscht, sollen die somit extra geschützten Kraniche und Schwarzstörche künftig offenbar direkt nebenan von Windrädern geschreddert werden.“

api

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