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Westerfeld III: Flugblätter fordern zum Protest auf

Wolfsburg-Mörse Westerfeld III: Flugblätter fordern zum Protest auf

Mörse. Der Widerstand gegen das Baugebiet Westerfeld III zwischen Mörse und Ehmen wächst. Nachdem die CDU bereits vergangene Woche verkündete, der nötigen Änderung des Flächennutzungsplanes nicht zuzustimmen, macht jetzt auch Wilhelm Lieven (Grüne) mobil.

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Protest gegen Westerfeld III: Mit Flugblättern macht Wilhelm Lieven gegen die Pläne mobil, die Fläche zwischen Mörse und Ehmen zu bebauen.

Quelle: Photowerk (bb)

Per Flugblatt forderte er die Mörser und Ehmer gestern auf, in der heutigen Ortsratssitzung (19 Uhr, Gemeindehaus Mörse) gegen das Vorhaben zu protestieren.

Als Sprecher des Arbeitskreises „Unser Dorf hat Zukunft“ appelliert Lieven an die Bürger beider Ortsteile. Es geht um die Fläche südlich der Heinrich-Deumeland-Straße, die zurzeit unter anderem als Erdbeerplantage genutzt wird. Der Unmut, dass die „einzig sichtbare Trennung“ zwischen den Ortsteilen mittelfristig bebaut werden könnte, ist groß. „Ich wehre mich dagegen, dass Ehmen und Mörse zu einem Einheitsbrei verrührt werden. Unser Dörfer verlieren ihren Charakter. Wir werden immer mehr zu einem einzigen großen Stadtteil“, mahnt er.

Darunter würde aus seiner Sicht das dörfliche Leben leiden, von der Möglichkeit Landwirtschaft zu betreiben, bis hin zum Vereinsleben. Die Erfahrung mit dem Kerksiek hätte gezeigt, dass sich längst nicht alle Neubürger mit Ehmen und Mörse identifizieren. Der erhoffte Zulauf für die Vereine blieb aus. Lieven: „Wir haben mit dem Kerksiek das größte Baugebiet Niedersachsens geschluckt - mit allen dazugehörigen Belastungen. Es reicht. Lasst uns die jetzigen Neubürger erstmal integrieren.“

Um das restliche Westerfeld zu bebauen, müsste zunächst der Flächennutzungsplan geändert werden. Darüber stimmt der Ortsrat in der heutigen Sitzung ab.

api

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