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Weihnachtsgeschenk für Fahrradwerkstatt

Flüchtlingshilfe Fallersleben Weihnachtsgeschenk für Fahrradwerkstatt

Ein großer Wunsch geht in Erfüllung: Die Flüchtlingshilfe bekommt von Globus einen Pkw-Anhänger zum Transport von Möbeln und Fahrrädern. Speziell für die Fahrradwerkstatt an der Hafenstraße ist das eine große Erleichterung. Seit knapp einem Jahr leisten die Ehrenamtlichen hier Hilfe zur Selbsthilfe.

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Freude bei der Flüchtlingshilfe: Der Globus-Baumarkt spendete einen Anhänger für die Fahrradwerkstatt ( v.l. Axel Schlingmann, Hans Stößel, Ernst-Dieter Lilie, Ulrich Rutzen, Günter Schütte, Karlheinz Kröner, Claus Witschel).
 

Quelle: Roland Hermstein

Fallersleben.  Seit knapp einem Jahr gibt es die Fahrradwerkstatt im Asylbewerberheim an der Hafenstraße in Fallersleben. Kurz vor Weihnachten gab’s jetzt ein tolles Geschenk für das Team um Leiter Ulrich Rutzen: Der Globus Baumarkt überlässt der Flüchtlingshilfe, die mit der Werkstatt kooperiert, einen Pkw-Anhänger, mit dem künftig auch Fahrräder transportiert werden können.

„Wir freuen uns sehr“, sagt Rutzen und schließt dabei sein Team mit ein: Oliver Rosal, Hans Stoessel, Claus Witschel, Norbert Scholz und Dieter Lilie unterstützen die Werkstatt, die den Flüchtlingen in der Hafenstraße ein wichtiges Stück Mobilität verschafft. Rutzen erinnert sich dankbar an die Anfänge im Januar, als Mitglieder des Vorsfelder Unterstützerkreises den Fallerslebern bei der Gründung unter die Arme griffen. Sie hatten bereit in Reislingen eine Werkstatt aufgebaut. Als den Flüchtlingshelfern in der Hafenstraße dann zwei Räume im Altbau der Unterkunft zugewiesen wurden, konnte es losgehen.

Werkzeug und Einrichtung wurden ebenso gespendet wie alte Fahrräder, die die Schrauber dann wieder in Schuss brachten. Und das war nicht ihre einzige Aufgabe. „Wir reparierten, trösteten hingefallene Kinder, gaben mit Verkehrserziehung und Übungsfahrten Hilfe zur Selbsthilfe“, erzählt Rutzen.

Immer wieder gab es jedoch Probleme, wenn gespendete Räder abgeholt werden mussten. Privatleute, die Flüchtlingshilfe und das DRK sprangen ein. „Um alle Transporte, auch die von Möbeln und Einrichtungen, besser organisieren zu können, haben wir den Globus Baumarkt gebeten, uns zu unterstützen“, erklärt Rutzen. Pünktlich kurz vor Weihnachten wurde der Wunsch nun wahr.

Von Andrea Müller-Kudelka

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