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Fallersleben "Wasser für Kenia": Schon 3500 Wolfsburger halfen
Wolfsburg Fallersleben "Wasser für Kenia": Schon 3500 Wolfsburger halfen
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18:18 13.03.2017
Wasser für Kenia: Almut und Christoph Stein setzen sich für den Verein ein, gestern stellten sie das Projekt vor.
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Fallersleben

Vor mehr als 20 Jahren erklärten die Vereinten Nationen den 22. März zum „Weltwassertag“. So soll auf ein entscheidendes Problem aufmerksam gemacht werden: den Wassermangel, vor allem in den Ländern südlich der Sahara. „Es gibt viele Probleme in Afrika, die zu lösen wären. Wassermangel ist eines davon“, sagt Almut Stein.

So konnten den Einheimischen in Afrika innerhalb der letzten Jahre Mittel für acht Wassertanks zur Verfügung gestellt werden. Jeder Tank hat ein Fassungsvermögen von 50 Kubikmetern und wurde von den Dorfbewohnern selbst gebaut. Um sicher zu gehen, dass die Spenden auch dort ankommen, wo sie gebraucht werden, reist das Ehepaar Stein auf eigene Kosten selbst nach Kenia. Dort haben sie das Wasser aus den Tanks probiert und bestätigen seinen guten Geschmack.

Durch Spenden konnte „Wasser für Kenia“ inzwischen 5000 Afrikanern dauerhaft sauberes Trinkwasser geben und 1000 Mädchen ermöglichen, zur Schule zu gehen anstatt zum nächsten Wasserloch.

In den vergangenen Jahren haben sich auch über 3500 Wolfsburger an Spenden für den Verein beteiligt. So konnte 2011 ein Wassertank an einer kenianischen Grundschule gebaut werden, der mit einer Spendertafel auch den „vielen wundervollen Freunden in der Stadt Wolfsburg“ dankt.

„Es gibt aber noch viel zu bauen“, meint Dr. Christoph Stein, weil grade in Kenia der Wassermangel zur Flucht vom Land in die Großstadt führt. Dadurch würden die Slums rund um Städte wie Nairobi immer größer werden. Die Menschen dort würden dann Geld sparen, um die weitere Flucht nach Europa zu finanzieren. Durch eine gute Wasserversorgung gäbe es dazu weniger Gründe.

cor

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