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Fallersleben Vier Ehepaare streiten sich ums Storchennest
Wolfsburg Fallersleben Vier Ehepaare streiten sich ums Storchennest
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00:26 15.04.2018
Storchenfreunde freuen sich: Das Nest an der Plantage ist wieder belegt. Allerdings muss sich das Pärchen gegen Konkurrenz behaupten. Und die Sandkiste darunter braucht ein Dach. Quelle: Roland Hermstein
Hattorf

Die Störche sind wieder da. Wobei – so ganz stimmt das nicht, wie Tim Fahse vom Verein „Raum zum Wachsen“ registriert hat. „Auf dem Nest saß am Mittwoch ein anderes Paar als im letzten Jahr. Unsere waren nämlich nicht beringt, diese hier schon“, sagt er. Und: drei weitere Pärchen umkreisen inzwischen den Schornstein am Mehrgenerationenhaus des Projekts „Plantage“. Sie wollen den beiden Vögeln offenbar das Wohnrecht streitig machen.

Noch ein Nest in den Schunter-Auen?

„Die kloppen sich“, berichten Beobachter. Ortsbürgermeister Marco Meiners ist trotzdem „total glücklich“ und fühlt sich bestätigt. „Schon vor Jahren habe ich versucht, die Untere Naturschutzbehörde davon zu überzeugen, dass das frühere Storchennest in den Schunter-Auen südlich von Heiligendorf wieder aufgebaut werden sollte. Angeblich gab es dafür nicht genügend Bedarf“, berichtet er. Das hat sich offensichtlich geändert: 2017 brütete erstmals seit 1958 wieder ein Pärchen in Hattorf – und das zog gleich vier Junge auf.

Vögel halten ihr Heim sauber

Völlig ungetrübt ist die Freude aber nicht, denn noch immer gibt es kein Dach für den Sandkasten, der sich direkt unter dem Schornstein am Mehrgenerationenhaus befindet. Weil die Storchenkinder ihr Nest ordentlich sauber hielten, trauten sich die Menschenkinder nur noch mit Regenschirm und Gummistiefeln in die Sandkiste: Dort landete nämlich der Kot der Tiere. Und den eigentlich geplanten Pizza-Ofen wollte der Verein „Raum zum Wachsen“ dann auch lieber nicht bauen.

Schutz-Pavillon für die Sandkiste

„Am Freitag treffen wir uns und besprechen, wie es weitergehen könnte, damit Vögel und Menschen in Frieden miteinander leben“, sagt Fahse. Wahrscheinlich läuft es darauf hinaus, dass die Vereinsmitglieder selbst Hand anlegen und eine Art Schutz-Pavillon bauen. Noch fehlt aber ein Kostenvoranschlag fürs Material. „Wenn der vorliegt, werden wir sehen, ob wir vielleicht zu Spenden aufrufen müssen“, sagt Fahse.

Von Andrea Müller-Kudelka

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