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VfB-Vorsitzender Karl Peter Wilhelm ist tot

Fallersleben trauert VfB-Vorsitzender Karl Peter Wilhelm ist tot

Seit 2004 führte er den VfB Fallersleben zu ganz neuen Ufern und von 2011 bis 2016 setzte er sich im Rat der Stadt in den Reihen der CDU für seine Überzeugungen ein. Am Samstag verstarb Karl Peter Wilhelm im Alter von 76 Jahren.

 

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Trauer um Karl-Peter Wilhelm: Der Vorsitzende des VfB Fallersleben und frühere CDU-Ratsherr verstarb am Samstag im Alter von 76 Jahren.
 

Quelle: Sebastian Bisch

Fallersleben. Der VfB Fallersleben muss Abschied nehmen: Sein Vorsitzender Karl Peter Wilhelm starb am Samstag im Alter von 76 Jahren. Seit 2004 hatte der Maschinenbau-Ingenieur, der bis zu seiner Pensionierung ein VW-Werk in Bratislava leitete, viel Kraft und Kreativität in den Verein und später auch in seine Tätigkeit als Ratsherr für die CDU (2011 bis 2016) investiert und wichtige Weichen für die Zukunft gestellt.

Sein Tod kam für seine Familie völlig überraschend.

1981 zog Wilhelm mit seiner Frau und zwei Söhnen nach Fallersleben, 2004 wurde er zum Vorsitzenden des Sportvereins gewählt. „Er hat den Verein in die Zukunft geführt und wir vom Vorstand werden das, was er aufgebaut hat, weiterführen“, sagt VfB-Geschäftsführer Nicolas Heidtke. Unter Wilhelms Direktive entstanden das Center „VfB Fit“ und die Bewegungskita auf dem Windmühlenberg. Noch im März 2017 hatte Wilhelm der WAZ von Plänen für den weiteren Ausbau der 2006 errichteten vereinseigenen Halle erzählt und wollte möglichst bald die 4000-Mitglieder-Marke knacken. Ortsbürgermeisterin Bärbel Weist spricht ihm für sein Wirken höchste Anerkennung aus: „Ich konnte immer dankbar sein, wenn der Verein in guten Händen ist.“ Dankbar und sehr traurig ist die Wolfsburger CDU-Kreisvorsitzende Angelika Jahns: „Er ist erst spät in die Politik eingestiegen, aber Karl Peter Wilhelm brachte sich über die Parteigrenzen hinweg besonders für die städtebauliche Entwicklung ein und arbeitete engagiert an dringend notwendigen Verkehrslösungen.“ Fraktionsvorsitzender Peter Kassel ergänzt: „Für die Fraktion war er ein wertvolles Mitglied und seine Freundschaft werde ich im Inneren bewahren. Es ist auch ein persönlicher Verlust.“

Die Trauerfeier findet am Donnerstag, 22. Juni, ab 14 Uhr in der katholischen St.-Marien-Kirche in Fallersleben statt. Im Anschluss kommen Wegbegleiter des VfB in der Halle auf dem Windmühlenberg zusammen.

Von Andrea Müller-Kudelka

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