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Verteilung der Flüchtlinge: Kassel rechnet nach

Wolfsburg Verteilung der Flüchtlinge: Kassel rechnet nach

Ehmen/Mörse. Peter Kassel, Ortsbürgermeister für Ehmen und Mörse, hat nach Vorstellung der Neubaupläne für Flüchtlingsheime im Stadtgebiet nachgerechnet - und drängt auf eine gerechtere Verteilung. In Ehmen und Mörse sollen insgesamt 650 Plätze entstehen.

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Ballsporthalle Mörse: Zur Zeit sind hier 130 Flüchtlinge zu Hause. Zwei weitere Unterkünfte sollen neu gebaut werden.

Quelle: Boris Baschin

Plan der Stadt: 400 Plätze in einer Halle am Südfriedhof, 250 in bleibenden Wohnungen nördlich der Großen Kley. Und 133 Flüchtlinge, die im Rahmen der Erstaufnahme in der Ballsporthalle untergebracht wurden, werden dort vorerst auch bleiben (WAZ berichtete).

Orientiert an der Gesamtbevölkerung der Stadt müssten Ehmen und Mörse bei rund 10.000 Einwohnern auch nur knapp 10 Prozent der Flüchtlinge aufnehmen: etwa 450, rechnet Kassel. „Die Stadt sollte ihre Planungen für unsere Ortsteile anpassen“, meint er und schlägt vor, in der geplanten Halle nur 300 Menschen unterzubringen.

Auch über den Neubau der Wohnungen, die später für andere Zwecke genutzt werden sollen, müsse man angesichts des Standorts noch einmal sprechen. So ein Gebäude „zwischen den Ortsteilen“ sei wenig sinnvoll. „Vielmehr sollte man auf die aktuelle Herausforderung konzentriert bleiben und auch in Mörse eine temporäre Einrichtung wählen“, findet Kassel. Beides wäre auch angesichts der gegenwärtigen Haushaltssituation besser. Im übrigen müsse man die baldige Freigabe der Ballsporthalle im Auge behalten.

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