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Unterkunft im Heinenkamp wird geschlossen

Wolfsburg-Hattorf Unterkunft im Heinenkamp wird geschlossen

Hattorf. Weil nur noch wenige Flüchtlinge kommen, schließt die Stadt Wolfsburg die Unterkunft im Heinenkamp. Die Messehallen mit Platz für bis zu 400 Menschen waren Mitte März bezogen worden, zurzeit leben dort etwa 90 Menschen.

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Flüchtlingsunterkunft im Heinenkamp: Die Messehallen stehen bald wieder leer.

Quelle: Foto: Boris Baschin

Alle Bewohner werden die Hallen bis Mitte Oktober verlassen. „Wir haben in Detmerode und Westhagen freie Kapazitäten für Familien“, sagt Lothar Laubert vom Geschäftsbereich Soziales. In Detmerode zum Beispiel leben jetzt 120 Personen, Platz ist für bis zu 240. Einzelpersonen könnten auch auf andere Häuser verteilt werden - zum Beispiel auf die in Fallersleben, wo neue Bauten für 100 Bewohner in den nächsten Wochen fertiggestellt werden sollen.

Susanne Sokola-Rogge vom Unterstützerkreis für Flüchtlinge hofft allerdings, dass letzteres nicht passieren wird, denn: „Die Familien sind relativ stabil, aber ich mache mir Sorgen um die Jungs zwischen 20 und 25 Jahren, die alleine sind. Einige sind stark traumatisiert. Es könnte sie zurückwerfen, wenn man die Gruppe, die sich gebildet hat, wieder auseinanderreißt.“ Und das Heim in der Hafenstraße - seit Jahren als Drogenumschlagplatz bekannt - biete für sie kein gutes Umfeld.

Seit Anfang des Jahres wurden Wolfsburg pro Monat im Höchstfall zehn Flüchtlinge vom Land zugewiesen. Ursprünglich hatte die Stadt mit hunderten gerechnet. Die Bauten bleiben aber inklusive Einrichtung stehen, damit Wolfsburg auf einen eventuellen neuen Flüchtlingsstrom vorbereitet ist. Das Personal vom Betreiber Human Care werde in anderen Unterkünften weiterbeschäftigt. Wie hoch die Kosten für die notwendige Wartung von Bauten und Gelände sind, steht noch nicht fest.

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