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Fallersleben Jury zeigt sich beim Besuch beeindruckt
Wolfsburg Fallersleben Jury zeigt sich beim Besuch beeindruckt
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21:02 31.05.2018
Besuch: Die Hattorfer (links) empfingen die Bewertungskommission (rechts) von „Unser Dorf hat Zukunft". Quelle: Andrea Müller-Kudelka
Hattorf

Eine schweißtreibende Tour absolviert die Bewertungskommission des Landeswettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“, um die drei schönsten Dörfer der Region auszuwählen. Besuche in Warberg, Räbke und Hattorf standen am Donnerstag auf dem Programm, jeweils eineinhalb Stunden Zeit nahm sich die Jury. Die Hattorfer mussten ihr Programm deshalb etwas kürzen. Beeindrucken konnten sie trotzdem.

Begrüßung vor der Heimatstube

Nach der Begrüßung durch Regina Zimmermann (Kulturverein) zeigte Ulrich Bergrath die Heimatstube mit Fotos, Dokumentationen, Karten und Grabungsfunden. „Das ist ja toll“, sagte ein Jurymitglied beim Anblick der Vitrine mit Tonschälchen und Scherben. Wahrscheinlich sind es Überreste eines großen Gutshofs, „Hattorfer Schloss“ genannt.

Verborgene Schätze: Interessante Ornamente entdeckte die Jury in Hattorf unter anderem an einer Scheune aus dem 19. Jahrhundert. Quelle: Andrea Müller-Kudelka

Begeistert waren die Besucher auch von Ornamenten an alten Scheunen. Noch intakt ist ein Erdkeller am Bäckerberg, in dem die Hattorferin Hannelore Schulz Gemüse, Wein und Obst lagert.

Der Eingang wirk ein bisschen wie bei den Hobbits: Die Hattorferin Hannelore Schulz vor ihrem Erdkeller am Bäckerberg. Schön kühl ist es dort drin – aber sehr eng. Quelle: Andrea Müller-Kudelka

Doch nicht nur Geschichte und Architektur, auch erneuerbare Energien, die Entwicklung der Wirtschaft und das Zusammenleben der Generationen spielt für die Kommission eine große Rolle. „Wir alle gucken aufs Große Ganze“, sagte Jury-Mitglied Sandra Raupers-Greune von der Landwirtschaftskammer. Denkmalpfleger, Städteplaner, Landvolk und andere Fachleute entscheiden gemeinsam.

Verkürzte Tour: Weil für den Rundgang nicht so viel Zeit blieb, wie gedacht, führten die Hattorfer ihre Gäste spontan auf einer alternativen Route durchs Dorf. Quelle: Andrea Müller-Kudelka

Zusammenhalt demonstrierten ihnen die Hattorfer. Die Jugend vertrat dabei Natalie Probst gleich doppelt: Sie ist Mitglied der Magic Flames und mit 20 Jahren die Jüngste im Kirchenvorstand. Rolf Berheide, stellvertretender Ortsbürgermeister, war sichtbar stolz auf sein Dorf, in dem es „fast alles“ gibt; vom Supermarkt über die Boule-Bahn bis zur Mangelstube. Nicht zu vergessen: Kita und Feuerwehrhaus werden demnächst neu gebaut. Das ist übrigens nicht gerade preiswert – aber vielleicht ja preiswürdig.

Von Andrea Müller-Kudelka

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