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Fallersleben Unfallschwerpunkte in Fallersleben: Aufpassen!
Wolfsburg Fallersleben Unfallschwerpunkte in Fallersleben: Aufpassen!
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11:00 01.08.2018
Fallersleben: Die Mozart-Kreuzung ist ein neuralgischer Punkt. Quelle: Matthias Leitzke
Fallersleben

Jedes Jahr wertet die Polizei die Unfallstatistik aus und benennt Sorgenkinder. Einige Ecken in Fallersleben tauchen dabei seit Jahren immer mal wieder auf. Die WAZ sprach mit Klaus Seiffert von der Verkehrswacht über einige dieser Unfallschwerpunkte.

Wolfsburger Landstraße

Hier knallt’s häufig: Schon seit Jahrzehnten gibt es immer wieder mal Einsätze für Feuerwehr und Polizei an der Wolfsburger Landstraße. Meist hat jemand geltende Regeln nicht beachtet. Quelle: Boris Baschin

Häufig an vorderster Stelle: die Wolfsburger Landstraße mit der Mozartkreuzung und – seit Fertigstellung der Bahnbrücke – der Ampelkreuzung an der Abzweigung zur Hafenstraße. Baulich lasse sich auf der Strecke nichts mehr wirklich besser machen, so Seiffert: „Es ist alles richtig und auch übersichtlich geregelt. Bei den Unfällen geht es um individuelle Fehler der Fahrenden.“ Beispiele: Im Schichtbetrieb warten viele nicht, bis sich der Kreuzungsbereich geleert hat, sondern verlagern das Stauende mitten auf den Knotenpunkt. Und: Linksabbieger, die vom Mühlenkamp Richtung Wolfsburg fahren wollen, nehmen dem Geradeausverkehr gern mal die Vorfahrt. Die ganz Unbelehrbaren versuchen sogar immer noch, trotz des Verbots von der Baumarkt-Ausfahrt zwischen den Kreuzungen mitten in der Kurve links nach Wolfsburg abzubiegen. Seifferts Tipp: Einfach an die Verkehrsregeln halten.

Frankfurter Straße

Frankfurter Straße/A39-Auffahrt: Radfahrer und Linksabbieger haben es hier nicht leicht. Quelle: Boris Baschin

Brisante Ecke: Die Autobahn-Auffahrt an der Frankfurter Straße. Speziell Radler müssen hier höllisch aufpassen. „Durch das Tempolimit auf 50 km/h auf der Straße sind wenigstens die Folgen nach Unfällen nicht mehr ganz so schwerwiegend“, sagt Seiffert. Leider gibt’s schwarze Schafe, die trotzdem Gas geben und das Überholverbot nicht beachten. Und: „Bei der Auffahrt für Linksabbieger ist die Vorfahrtsregelung eigentlich falsch, die gesamte Situation bleibt unübersichtlich. Gemeinsam mit dem ehemaligen Fallersleber Polizeichef Dieter Domeyer hatten wir schon vor Jahren angeregt, die Markierungen zu ändern, um die Sichtachsen zu verbessern.“ Zuständig sei aber nicht die Stadt, sondern die Autobahnmeisterei des Landes. Passiert ist bisher nichts.

Erich-Netzeband-Straße

Gefahrenpunkt: Erich-Netzeband-Straße/Einmündung Hinterm Hagen. Quelle: Roland Hermstein

Noch ein Gefahrenpunkt für Linksabbieger: Die Einmündung Erich-Netzeband-Straße/Hinterm Hagen. Im Schichtverkehr finden Autofahrer kaum eine Lücke. Dabei wurden laut Seiffert bereits die Fußgängerampeln am Schlosspark in dieser Ecke parallel geschaltet, um doch Möglichkeiten zu schaffen. Eine Folge: Manchmal ist die Wartezeit für die Fußgänger so lang, dass sie die Straße bei Rot queren. Und wie wäre es mit einer Ampel für die Autofahrer? „Davon sind wir abgekommen“, so Seiffert. Das würde den Schicht-Stau nur verlängern. Und für einen Kreisel reicht der Platz nicht. Was bleibt: Gegenseitige Rücksichtnahme – und Aufpassen!

Mühlenkamp

Unübersichtlich: Ausfahrt am Aldi-Parkplatz auf den Hofekamp. Quelle: Roland Hermstein

Aufpassen müssen auch diejenigen, die vom Aldi-Parkplatz aus links abbiegen wollen: Die Ausfahrt am Mühlenkamp ist Klaus Seiffert ein Dorn im Auge: „Da wird es ganz schwierig“ Was Autofahrern zusätzlich zur Schräge die Sicht erschwert: Fußgänger, Bushaltestelle, Radfahrer, Falschparker und Autos, die beim Warten vor der nahen Ampel an der Bahnhofstraße die Ausfahrt blockieren. Eigentlich dürfte die Ausfahrt hier aus Sicherheitsgründen per Richtungspfeil nur nach rechts erlaubt werden, findet der Verkehrswachts-Experte. „Leider hat man die Chance verpasst, eine Ein- und Ausfahrt an der Bahnhofstraße zu schaffen“, kritisiert er. Dort steht jetzt ein Bürogebäude.

Karl-Heise-Straße

Karl-Heise-Straße am Schulzentrum: Der Bereich befindet sich noch in der Umgestaltung. Quelle: Roland Hermstein

Am Schulzentrum in der Karl-Heise-Straße ist in den vergangenen Jahren schon eine Menge passiert, um Unfälle zu verhindern, Autos zu bremsen und Kinder zu schützen. So gibt es hier die einzige Schwelle in ganz Wolfsburg – allerdings nicht als Stolperstein wie in anderen Städten: Es handelt sich um eine Art breites Plateau an der Einmündung zur Hoffmann-von-Fallersleben-Straße. Und es erfüllt seinen Zweck. Im Zuge der laufenden Bauarbeiten inklusive Umgestaltung des Außengeländes wurden Überlegungen laut, zusätzlich zum Parkplatz für Lehrer und dem Stopp für Busse eine Elternhaltestelle einzurichten – als Ergänzung zum regulären Parkplatz in der August-Lücke-Straße. „Das befindet sich alles gerade in der Umgestaltung. Da muss man gucken, wie es sich entwickelt“, bleibt Seiffert vorerst vorsichtig.

Grundsätzlich fordert der Vorsitzende übrigens eine bessere Verkehrsführung für Radfahrer in Fallersleben: „Die ist eine Katastrophe!“

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